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Ortsverband Hattendorf ist sich einig: Rentenerhöhung nur ein "Lacherfolg"

Sozialverband will mehr Gerechtigkeit

Hattendorf/Escher (la). Der Sozialverband Deutschland (SovD) setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein und unterstützt seine Mitglieder bei allen Rentenfragen. "Nach mehreren Null-Runden gibt es endlich wieder eine Rentenerhöhung, wenn auch nur eine sehr geringe", sagte der Vorsitzende des SoVD-Ortsverbandes Hattendorf, Heiner Bredemeier, bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Escher - und hatte die Lacher auf seiner Seite. "Da müssen wir uns wirklich Gedanken machen, was wir mit den fünf Euro pro Jahr machen, die wir mehr bekommen", sagte ein Mitglied spontan.

veröffentlicht am 28.03.2007 um 00:00 Uhr

Vorsitzender Heiner Bredemeier (r.) und Stellvertreter Günter Et

Aber Bredemeier konnte auch von wirklichen Erfolgen im Kampf um soziale Gerechtigkeit berichten. So sei das Landesblindengeld wieder eingeführt worden, zahlreiche Mitglieder seien im Sozialberatungszentrum des SoVD in Rentensachen kostenlos beraten worden. "Auf Ortsebene können wir unseren Mitgliedern allerdings nur vermittelnde Dienstleistungen und Informationen bieten, weil wir nicht beratungs- und vertretungsbefugt sind." Viele Aktivitäten nehmen die Mitglieder des Ortsverbandes Hattendorf, dem auch Rannenberg, Westerwald, Escher und Rehren angeschlossen sind, nicht mehr wahr. "Unser Durchschnittsalter ist einfach zu hoch", stellte Bredemeier fest. Im vergangenen Jahr hätten die Mitglieder die Schillat-Höhle besucht, eine Fahrt nach Neustadt zum Blaubeerpflücken unternommen und eine Weihnachtsfeier organisiert. Seit 25 Jahren gehört Wilfried Rohrsen dem SoVD-Ortsverband Hattendorf an. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Andreas Tegtmeier und Horst Bogorski geehrt.

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