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Holzvogel will Ersten Ritter nicht preisgeben

Spannend und kurios: Gelldorfer Königsschießen

Gelldorf (jaj). Das Königsschießen des Gelldorfer Schützenvereins war in diesem Jahr spannend und kurios. Der Holzvogel, auf den traditionell geschossen wird, wollte den Ersten Ritter einfach nicht preisgeben. „Der Flügel hatte sich nach den ersten Schüssen dermaßen verkeilt, dass auch 1000 weitere Schüsse nichts bewegt hätten“, sagt der Erste Vorsitzende Werner Schumann.

veröffentlicht am 15.07.2010 um 18:58 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:22 Uhr

Auch wenn die Zahl der Gelldorfer Schützen immer kleiner wird, war es ein spannender Kampf. „Alle, die ein Gewehr halten können, sind zum Königsschießen gekommen“, freute sich Werner Schumann. Bei den Damen fiel der Schwanz des Vogels nach 36 Minuten durch einen Schuss von Angelika Spannbauer, die ihren Titel verteidigen konnte. 17 Minuten später war es schließlich auch bei den Herren so weit: Reiner Abicht konnte den entscheidenden Schuss platzieren und übernimmt dadurch die Königswürde von Vorjahreskönig Jörg Rajewski.

Der Erste Ritter musste bei den Herren schließlich mit einer Notlösung ausgeschossen werden, da sich der Flügel des Vogels einfach nicht bewegen wollte. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagt Schumann. Man behalf sich mit einer verdeckten Motivscheibe. Im Stechen konnte sich dabei Florian Rajewski vor Klaus Leinemann durchsetzen. Bei den Damen wurde Renate Schumann erste Prinzessin, Marion Holters komplettiert das neue Königshaus als zweite Prinzessin.

Klaus Leinemann besuchte das Schießen in Doppelfunktion. Da der Gelldorfer Ortsbürgermeister Andreas Hofmann, wie sein Stellvertreter entschuldigt war, überbrachte er die Grüße des Ortsrates und wünschte dem Schützenverein und dem neuen Königshaus ein erfolgreiches Vereinsjahr.




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