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Bei den Schulspielen der Grundschule Im Petzer Feld sind alle Sinne offen

Spannender Wettbewerb im Grünen: Bäume zählen statt Kugelstoßen

Bückeburg (mig). Spaziergänger, die am vergangenen Freitagmorgen durch den Schlosspark spazierten, mögen sich gewundert haben. An vielen Stellen waren Spielstationen aufgebaut, Kinder bosselten oder balancierten Kartoffeln auf Löffeln.

veröffentlicht am 12.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 21:21 Uhr

Den spannenden Wettbewerb mitten im Grünen organisiert die Grundschule Im Petzer Feld schon seit einigen Jahren. Statt bei den Bundesjugendspielen Kugeln zu stoßen, messen sich die Dritt- und Viertklässler in ungewöhnlichen „Sportarten“ wie Ringewerfen, Bäumezählen und Memory. Der Parcours quer durch den Schlosspark erstreckt sich über zwei Kilometer – insgesamt 23 Stationen warteten auf die 90 „Olympioniken“.

„Die Kinder sollen alle Sinne offen haben und die Natur sehen und fühlen“, erklärt Lehrerin Diemut Stoewer, worin sich die breit angelegte „Olympiade“ von anderen Wettbewerben unterscheidet. Zwar fließt auch die Zeit in die Bewertung mit ein – die Kinder haben im Vorfeld Laufen geübt – andere Kriterien sind aber ebenfalls wichtig. Köpfchen beispielsweise und Teamarbeit. „Die Kinder müssen genau gucken und in der Gruppe die Aufgaben zusammen lösen“, sagt Stoewer.

Gelungen ist das bei Yannik, Max Luis, Mevludin und Julius. Die vier Grundschüler mussten aus Stichworten (Gespenst, Schloss, Überraschung, Geräusch und Schatzkiste) eine Quatsch- oder Unsinnsgeschichte schreiben und sind mit Feuereifer bei der Sache: „Es macht richtig Spaß, am liebsten sollten wir jeden Tag hier sein.“




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