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Spannung: Ein Kreuz fehlt der WGN

veröffentlicht am 13.09.2016 um 16:17 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:37 Uhr

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SAMTGEMEINDE NENNDORF. Das Kommunalwahlergebnis in den Gemeinden Hohnhorst und Haste wird am heutigen Mittwoch noch eingehend geprüft. Grund ist ein knapper Ausgang, der jeweils zulasten der SPD noch zu einem nachträglichen Sitzverlust führen könnte.

Die Wahlausschüsse müssen darüber beschließen, ob die Ergebnisse politischer Abstimmungen rechtlich einwandfrei sind. Normalerweise handelt es sich um reine Formalitäten, doch im Fall der beiden Nordgemeinden dürfte die Wahlkommission vorher ganz genau auf die als ungültig erklärten Stimmzettel schauen.

Denn in Haste liegt es an 23 Kreuzen, dass die SPD (50,3 Prozent) sieben und die CDU (41,2 Prozent) fünf Sitze hat. Stellt der Ausschuss entsprechend viele CDU-Stimmen fest, die doch nicht ungültig sind, wären beide Parteien mit sechs Mandaten gleichauf. Dann könnten CDU und WGN den Bürgermeister stellen. Als wahrscheinlich gilt dies aber nicht, da nur 34 ungültige Stimmzettel festgestellt wurden.

Noch knapper ist es in Hohnhorst. Dort liegt es an einem einzigen Kreuz, dass die SPD sechs Mandate, die WGN nur eines hat. 27 ungültige Stimmzettel gab es dort – findet die Kommission einen Zettel, der doch zulässig ist, könnte die SPD auf fünf Sitze rutschen, die WGN bekäme zwei. Der Ausschuss tagt ab 17 Uhr.gus




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