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SPD: Auetal wird vom Notdienst abgehängt

Auetal (la). Die aktuelle Diskussion um die Schließung der Krankenhäuser tangiert auch das Auetal. "Ein angedachter Standort zum Beispiel in Nienstedt hängt das Auetal von der stationären Versorgung ab", sagt der Vorsitzende der Auetaler SPD, Andreas Watermann. Der Widerstand aus dem Bereich Rinteln könne zum jetzigen Planungsstand nachvollzogen werden. "Auch das Auetal braucht mit Blick auf die A 2 eine stationäre Versorgung in zumutbarer Entfernung", so Watermann.

veröffentlicht am 21.07.2008 um 00:00 Uhr

Die Neuordnung der Notdienstgebiete durch die Kassenärztliche Vereinigung ab 1. Januar 2008 führe bereits zu einer Verschlechterung der ambulanten Versorgung und zu kaum hinnehmbaren Fahrten (50 bis 60 km) für Arzt oder Patienten. Ein Erkrankter aus Wiersen muss gegebenenfalls zu einem Arzt ins Extertal fahren oder eine Mutter mit ihrem erkrankten Kind aus Laßbruch nach Rehren - entsprechend der Einteilung der Notdienstbereitschaft. Hinzu kommt noch, dass notwendige Arznei aus einer dienstbereiten Apotheke, je nach Bereitschaft, eventuell aus Bückeburg geholt werden muss. "Dies ist einfach nicht Patientenfreundlich. Hier sollte besser koordiniert undorganisiert werden", sagt Watermann. Die SPD-Auetal appellieren an alle Beteiligten, dass am Krankenhaus Rinteln eine Notfallsprechstunde eingerichtet wird. Dies hätte den Vorteil, dass immer dann, wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist, eine verlässliche Behandlungsmöglichkeit erreichbar ist. Gleichzeitig würde der Standort des Krankenhauses Rinteln gestärkt und die ambulante Versorgung im ländlichen Raum gesichert. Also keine weitere Verschlechterungder ambulanten und stationären Versorgung im Auetal!




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