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Lauenauer Ortsverein zieht Bilanz

SPD sieht sich als Motor des Aufbaus

Lauenau (bab). Die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung des Fleckens Lauenau ist für die SPD das Resultat ihrer jahrelangen Arbeit als Mehrheitsfraktion. Der Ausbau des Gewerbeparks im Ortskern habe sich trotz Unkenrufen als Anziehungspunkt entwickelt.

veröffentlicht am 26.02.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:41 Uhr

„Ich bin über die CDU erstaunt“, sagte Karsten Sucker, Fraktionssprecher der SPD im Rat, anlässlich der Jahresversammlung. Die Äußerungen, die die CDU bei ihrer Jahresversammlung getan habe, erweckten den Eindruck, dass sie „die Partei ist, die hier die Mehrheit hat“. Sucker bezog sich auf die Aussage, dass im Gewerbepark „ein Schmuckstück entsteht“. Dabei hätten die Christdemokraten am Anfang arge Zweifel gehegt, das Gelände zu übernehmen. „Die hinken immer ein wenig hinterher“, beurteilte Sucker das nun geäußerte Lob der CDU zum Ausbau des ehemaligen Casala-Werks, beklagte sich aber, dass die „CDU sich das nun auf ihre Fahnen schreibt“.

Nicht nur wirtschaftlich sieht sich die SPD als Motor in Lauenau. Die Partei sei mit ihrem Ferienprogramm „in der Öffentlichkeit mehr als gut vertreten“, sagte Ortsvereinsvorsitzende Christiane Kowalkowski. Mit 600 Teilnehmern seien die Veranstaltungen sehr gut angenommen worden, meinte Sucker. Doch nicht nur für die Jugend und deren Vereine mache sich die SPD stark. Die Fahrten und Veranstaltungsangebote für die erwachsenen Bürger bewertete Sucker ebenso als erfolgreich.

Seit Jahren bestimme die SPD die Geschicke in Lauenau und habe Ideen zusammen mit ihrem Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann und ihrem Bürgermeister Heinrich Laufmöller erfolgreich umgesetzt, waren sich Partei- und Fraktionsspitze einig. Doch auf die Mitgliederzahlen schlägt sich das offensichtlich nicht nieder. Von einem sinkenden Mitgliederstamm wurde gesprochen. 54 Mitglieder hat der Ortsverein zurzeit. Wie viele es zuvor waren, blieb ungesagt. Nur dass die Entwicklung abwärts zeige.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Eckhard Ilsemann, blickte auch optimistisch auf die Entwicklung rund um Lauenau und Landkreis. Die Finanzkrise „ist bei uns so noch nicht spürbar“, sagte er. Als Verwaltungsangestellter der Sparkasse freue es ihn, dass in Lauenau gebaut wird. Nicht nur der Sparkassenneubau, auch die gesamte Strukturierung des Lauenauer Kerns und Ansiedlungen im Logistikpark wie Edeka sind für Ilsemann Zeichen, dass die antizyklische Investitionspolitik über Jahre richtig gewesen sei. Investitionen seien das Rückgrat heimischer Wirtschaft und Infrastruktur.

Einen nachdrücklichen Applaus erntete der SPD-Fraktionsvorsitzende des Kreistags mit seiner klaren Kampfansage gegen rechtsextreme Bestrebungen. Mit Blick auf die Aufmärsche am ehemaligen britischen Verhörzentrum in Bad Nenndorf sagte er: „Wir werden nicht hinnehmen, dass dieser braune Mob hier weiter um sich greift.“




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