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Hauptversammlung des Ortsverbandes Evesen / Einstimmung auf Superwahljahr

SPD sieht sich gut aufgestellt: „Mit Sebastian zeigen, wo Hammer hängt“

Evesen (bus). Der Ortsverein Evesen hat seine Hauptversammlung zum Anlass genommen, einen intensiven Blick auf lokale und städtische sowie regionale und bundesweite Aspekte zu werfen. Der Vorsitzender Horst Schwarze lenkte die Aufmerksamkeit der knapp 20 im „Eveser Krug“ versammelten Teilnehmer auf die Lokalpolitik; Bernd Insinger (Chef der Mehrheitsgruppe im Bückeburger Rat) berichtete über Stadtgeschehnisse, Unterbezirksvorsitzender Karsten Becker über Kreis- und Bundesangelegenheiten.

veröffentlicht am 26.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 23:21 Uhr

Schwarze nannte als Hauptbeschäftigungsfelder den Ausbau der Schaumburger Straße, die Hafenplanung in Berenbusch, das Neubaugebiet „Auf der Höhe“, das Feuerwehrgerätehaus Röcke und das Minispielfeld am Sportzentrum. Weitere Stichworte lauteten Schulwegsicherheit, Baumkataster, Ortsbegehungen und Sitzgarnituren.

Der Startschuss für den Ausbau der Schaumburger Straße soll noch in diesem Jahr mit der Errichtung einer Brücke über die Aue erfolgen. Im Neubaugebiet steht die Ausweisung von 16 weiteren Bauplätzen an. Die aktuellen Planungen des Spielfeldes sehen die Ausstattung des gesamten vorhandenen Kunststoffplatzes mit Kunstrasen vor. Darüber hinaus machte der Vorsitzende auf das neu entflammte Interesse der Bundesbahn aufmerksam, den beschrankten Bahnübergang im Verlauf der Eveser Straße umzugestalten. Die Versammlung sprach sich einstimmig für den Bau einer Unterführung aus.

Insinger stellte die positive Entwicklung der kommunalen Finanzen in den zurückliegenden Jahren heraus. „Die finanziellen Mittel sind vernünftig und zielbringend eingesetzt worden“, betonte er. Für die Zukunft müsse indes mit Abstrichen gerechnet werden. Trotz der unter dem Strich bei der Stadt verbleibenden etwa 600 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II sei mit harten Zeiten zu rechnen. Das Konjunkturpaket-Geld solle vorwiegend der Bildung und energiesparenden Maßnahmen zugutekommen.

Becker hob die im Juli und September (Europa und Bundestag) anstehenden Wahlen hervor. Für beide Ereignisse sei die SPD mit Bernd Lange und Erika Mann respektive Sebastian Edathy gut aufgestellt. „Wir werden die Wahlen gewinnen“, sagte der Unterbezirkvorsitzende. Edathy sei zuzutrauen, „alle Ergebnisse noch einmal zu toppen“. Auch und gerade in Bückeburg werde die Partei „mit Sebastian zeigen, wo der Hammer hängt“.

Ebenso zuversichtlich äußerte Becker sich über den Ausgang der im kommenden Jahr anstehenden Landratswahlen. Die Genossen würden einen hoch qualifizierten, verwaltungserfahrenen und entscheidungssicheren Kandidaten mit Führungskompetenz präsentieren, der sich in Schaumburg auskennt. „Wir verfügen über eine Fülle geeigneter Mitglieder“, unterstrich Becker. Derjenige, der antrete, „wird Landrat werden“. Die Präsentation erfolge etwa ein Dreivierteljahr vor dem Wahltermin.

Gemeinsam mit Schwarze würdigte Becker die Verdienste von Willi Wilharm, der den Eveser Genossen seit 50 Jahren die Treue hält. Der Jubilar kenne sich vor Ort hervorragend aus und habe der Partei immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden, lobte der Unterbezirksvorsitzende. Wilharm sei ein gutes Beispiel dafür, dass „die SPD aus der Mitte der Gesellschaft“ komme.

Der Ausbau der Schaumburger Straße soll in diesem Jahr mit der Errichtung einer neuen Aue-Brücke in Angriff genommen werden. Fotos: bus




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