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Sozialdemokraten bleiben mit 13 Sitzen stärkste Fraktion

SPD verliert, CDU stagniert

veröffentlicht am 11.09.2016 um 23:24 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Die CDU kommt auf elf Sitze und verliert damit einen Sitz. Die Union erreichte 34,31 Prozent, 2011 waren es 33,85 Prozent. Die Grünen verlieren einen Sitz, ziehen mit drei statt mit vier Sitzen in den neuen Stadtrat ein. Sie erreichten 10,30 Prozent gegenüber 12,58 Prozent in 2011. Wir für Bückeburg kommt auf 6,52 Prozent und ist mit zwei Sitzen vertreten, 2011 war es ein Sitz. Die FDP in Person des Einzelkandidaten Hendrik Tesche bleibt unverändert bei einem Sitz und erreicht 3,01 Prozent. Die Bürger für Bückeburg erreichen 6,61 Prozent gegenüber 2,87 Prozent in 2011 und sind künftig mit zwei statt mit einem Sitz im Rat vertreten.

In einer ersten Stellungnahme sagte SPD-Fraktionschef Bernd Insinger, dass die SPD aufgrund der Reduzierung des Rats von 34 auf 32 Sitze davon ausgegangen ist, dass sie einen Sitz verliert. Am zweiten Sitz hätten nur 0,8 Prozentpunkte gefehlt. Insbesondere in den Ortsteilen habe sich bemerkbar gemacht, dass die SPD einige Schwergewichte verloren hat. Die SPD habe aber ihr Wahlziel erreicht, stärkste Fraktion zu bleiben. Wenn es eine Fortsetzung mit der Koalition mit Grünen und FDP gebe, sei eine stabile Mehrheit zu erreichen. Gespräche darüber würden in den kommenden Tagen geführt werden. Zu einer Aussage sei es jetzt noch zu früh. Insgesamt: „Wir sind nicht so betrübt über das Ergebnis.“

CDU-Fraktionschef Axel Wohlgemuth bedauerte, das selbst ausgegebene Wahlziel der stärksten Fraktion nicht erreicht zu haben. „Das Ergebnis ist aber ganz in Ordnung.“ Der Trend habe leider gegen die Union gesprochen. Ob man eine eigene Mehrheit mit anderen Koalitionspartnern zustande bekomme, müsse man erst einmal schauen. Rechnerisch könne alles beim Alten bleiben.

Im Rathaus liefen die Wahlergebnisse aus den 22 Stimmbezirken nur sehr schleppend ein. Nach Stimmen aus den Wahllokalen dauerte es gestern Abend länger, da viele Bückeburger offensichtlich die Chance genutzt hatten, dass es in der Stadt nur noch einen Wahlbereich gibt: Jeder Wähler konnte also jeden Kandidaten wählen. Entsprechend häufig waren auf den Wahlzetteln verschiedene Namen angekreuzt, die einzeln vorgelesen und in die entsprechenden Listen eingetragen werden mussten. Einhergehend sei ein Rückgang der Wähler zu verzeichnen gewesen, die eine Gesamtliste mit ihren drei Kreuzen gewählt haben, hieß es. So stand das Ergebnis der Kreistagswahl für die Stadt Bückeburg erst um 21.48 Uhr fest, nachdem das lange fehlende Briefwahlergebnis endlich in den Computer eingegeben werden konnte. Das Ergebnis der Stadtratswahl lief dann erst kurz vor 23 Uhr ein.




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