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Verdorrte Eiben ersetzt

Spende ermöglicht Neupflanzung

BÜCKEBURG. Sattes saftiges Grün statt tristem trockenem Gelbbraun: Die Bepflanzung des Kreisels Herminenstraße präsentiert sich optisch wieder in Hochform. Der Bauhof hat vier Eiben neu gepflanzt – diese ersetzen vier Bäume der gleichen Art, die Opfer des trockenen Sommers 2018 wurden und verdorrten. Die Kosten für die Stadtbildverschönerung übernahm das Hotel Ambiente: Dessen Betreiber Harald Strüwe und Edgar Miller hatten ihre Gäste anlässlich der Eröffnung ihres neu gestalteten Restaurants statt Präsenten um eine kleine Spende für das Projekt gebeten.

veröffentlicht am 13.06.2019 um 11:20 Uhr
aktualisiert am 13.06.2019 um 19:55 Uhr

Gespendete Bäume „offiziell“ übergeben: Harald Strüwe (von rechts), Edgar Miller, Uwe Gieseking und Reiner Brombach. Foto: kk
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Karsten Klaus Redakteur zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Sattes saftiges Grün statt tristes trockenes Gelbbraun: Die Bepflanzung des Kreisels Herminenstraße präsentiert sich optisch wieder in Hochform. Der Bauhof der Stadt Bückeburg hat vier Eiben neu gepflanzt – diese ersetzen vier Bäume der gleichen Art, die Opfer des trockenen Sommers 2018 wurden und verdorrten. Die Kosten für die Stadtbildverschönerung übernahm das Hotel Ambiente: Dessen Betreiber Harald Strüwe und Edgar Miller hatten ihre Gäste anlässlich der Eröffnung ihres neu gestalteten Restaurants statt Präsenten um eine kleine Spende für das Projekt gebeten.

Am Kreisel nahmen Strüwe und Miller sowie Bürgermeister Reiner Brombach und Bauhofsleiter Uwe Gieseking die Anpflanzung jetzt in Augenschein – und waren hochzufrieden. Brombach lobte das „bürgerschaftliche Engagement“ der Hoteliers. Strüwe freute sich, dass es gelungen sei, die unmittelbare Nachbarschaft des Hotels an der Herminenstraße aufzuwerten.

1600 Euro mussten für die vier Baumschulpflanzen aufgewendet werden. „Eiben wachsen sehr langsam“, erklärte Gieseking den vergleichsweise hohen Preis. Benötigt wurden nämlich bereits höhere Bäume, die sich optisch gut an ihre von der Trockenheit verschont gebliebenen Artgenossen anpassen sollten. Warum aber die eine Hälfte der Kreiselbepflanzung den trockenen Sommer unbeschadet überstanden hat, während die andere Hälfte verdorrt ist, lässt sich nicht bis ins Detail nachvollziehen. Wahrscheinlich wurde der Boden beim Bau des Kreisverkehrs unterschiedlich stark verdichtet oder auf einer Seite nicht gut aufbereitet. Fast zehn Jahre überstanden die dort gepflanzten Bäume unbeschadet, bis der heiße Sommer des Jahres 2018 vier von ihnen den Garaus machte.

3 Bilder
Trauriges Bild: Die verdorrten Eiben zu Beginn dieses Jahres. Foto: Archiv/TW

Um ähnliche Pannen in Zukunft zu verhindern, wurden die Pflanzlöcher für „die Neuen“ besonders tief gebohrt. Auf eine komplette Bodensanierung mittels Bagger hat man aber bewusst verzichtet: Das hätte nämlich die umgebende Hecke nicht überstanden.




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