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Umweltschutzeinheit des Landkreises verabschiedet Rainer Kuhlmann

Spezialisten für gefährliche Stoffe

Landkreis. Die Schaumburger Feuerwehren arbeiten augenblicklich landkreisweit ihre Jahresversammlungen ab. Vor diesem Hintergrund versammelten sich jetzt auch die Einsatzkräfte der „Umweltschutzeinheit Landkreis Schaumburg“ im Kloster Möllenbeck zu ihrem Jahrestreffen.

veröffentlicht am 26.01.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Die Umweltschutzeinheit „ist eine hoch geschätzte Abteilung der Feuerwehr, die unabhängig eingesetzt wird“, schickte der noch amtierende stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Kuhlmann aus Rinteln der Versammlung voraus. Hintergrund: Kuhlmann war insgesamt 13 Jahre der verantwortliche Verbindungsmann der Kreisfeuerwehr zur Umweltschutzeinheit. Und deren Jahrestreffen in Möllenbeck war für ihn persönlich das letzte während seiner Amtszeit als stellvertretender Kreisbrandmeister.

Dass die Umweltschutzeinheit ihr Jahrestreffen im Kloster Möllenbeck ausrichtete, ging darauf zurück, dass die Ortsfeuerwehr Möllenbeck verantwortlich ist für die Analyse und Messung von biologischen, chemischen sowie radioaktiven Stoffen. Dafür steht ein entsprechend ausgerüstetes Fahrzeug zur Verfügung. Leiter der Möllenbecker Komponente ist Tim Schinz, der anlässlich des Jahrestreffens vom Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote zum Brandmeister befördert wurde. Der scheidende stellvertretende Kreisbrandmeister, Rainer Kuhlmann, wurde von den Führungskräften der Umweltschutzeinheit für sein jahrelanges Engagement als fachlicher Ansprechpartner der Kreisfeuerwehr geehrt und verabschiedet.

Vorangegangen waren die Berichte des Leiters der Umweltschutzeinheit sowie der drei Teileinheiten, deren Engagement war im vergangenen Jahr so oft gefragt war, wie noch nie zu vor, denn bei insgesamt 15 Einsätzen waren die Teileinheiten entweder einzeln, in Kombination oder als Gesamteinheit angefordert worden, darunter beim Chlorgasaustritt im Rodenberger Freibad im Juni und zuletzt beim Großbrand in Nienstädt im Dezember, bei dem umfangreiche Schadstoffmessungen und die Atemschutzlogistik gefordert waren.




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