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Spielzeug als Zeugnis des Massenmords

Minden. „Kein Kinderspiel“ heißt die neue Ausstellung im Mindener Museum, die ab Freitag, 12. März, besichtigt werden kann. Gezeigt werden originale Spielzeuge von jüdischen Kindern, die während der Schreckensherrschaft der Nazis „untertauchen“ mussten, um am Leben zu bleiben. Die wenigen erhalten gebliebenen Puppen und Teddybären sind allesamt Zeugen trauriger Schicksale. Die Schau ist insbesondere für eine erste Begegnung mit den Themen Nazizeit, Holocaust und Besetzung der Niederlande geeignet.

veröffentlicht am 10.02.2009 um 18:14 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 10:21 Uhr

Sie wird am Standort Ritterstraße 23 bis 33 am morgigen Donnerstag, 12. Februar, um 10 Uhr durch Bürgermeister Michael Buhre eröffnet. Die Ausstellung richtet sich besonders an Schüler im Alter zwischen zehn und vierzehn Jahren.

Öffentliche Führungen finden am 22. Februar sowie am 29. März jeweils um 11.15 Uhr statt. Für Berufstätige werden Abendführungen im Museum am 18. Februar und 4. März um jeweils 19 Uhr angeboten.

Führungen durch Museumspädagogen können für Schulklassen unter Tel. (05 71) 9 72 40 10 vereinbart werden. Die Ausstellung endet am Sonntag, 29. März.




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