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Die meisten anderen Silvesterfeten sind ausgebucht / Bringdienste in den Startlöchern

Spontan-Feten im VTR-Heim und am Doktorsee

Rinteln (wm). Wer Silvester nicht zu Hause mit Freunden vor dem Fernseher die Sektkorken knallen lassen will, war gut beraten, in der Rintelner Gastronomie vorher einen Tisch gebucht zu haben, denn für spontane Partygänger ist die Auswahl begrenzt.

veröffentlicht am 30.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Janin (r.) und Antonios Tegopoulos mit Francesco Baccaglini sind

"Wir sind längst ausgebucht", meldete gestern beispielsweise der "Waldkater", wo es ein Sechs-Gänge-Menü mit Kalbsrücken und Ente gibt. Im "Alten Zollhaus", wo ebenfalls sechs Gänge serviert werden, darunter Rehpastete und Fisch, gab es gestern zumindest noch zwei freie Tische. Gefeiert wird auch im "Stadtkater" und in der "Bodega". Hier können die Partygäste mit Beginn des neuen Jahres gleich vor der Haustür ihre Raketen auf dem Marktplatz steigen lassen. Für beide Partys gilt: Kein Tisch mehr frei. Hier wie dort unterhält ein DJ die Gäste. Wem Fortuna zum Jahreswechsel lacht, der darf auf "Bodega"-Rechnung eine Woche nach Spanien reisen oder eine Musical in Berlin besuchen - die Eintrittskarten gelten als Los. Geöffnet ist auch das "Happy Night". Noch Chancen haben Nachtschwärmer zudem im VTR-Heim, wo Wirt Peter Voge eine Party steigen lässt - dort gibt es Livemusik mit Sängerin Michaela. Oder im Terassencafé am Doktorsee, wo nicht nur Camper willkommen sind - Silvesterraketen über dem See versprechen sogar einen romantischen Auftakt für 2007. Wer das ganze Panorama erleben will und gut zu Fuß ist, kann sich in der Silvesternacht zum Klippenturm aufmachen. Einen warmen Platz am Ofen kann Wirt Jörg Richard zwar nicht mehr versprechen (alle 50 Plätze sind ausgebucht), dafür gibt es von 23 Uhr bis ein Uhr morgens draußen einen Ausschank mit wärmendem Glühwein und anderen Getränken. Auch viele Bringdienste in der Stadt - wie das "Mykonos" oder "Corolla" - sind dienstbereit, wobei die Mykonos-Mannschaft verriet, bei Silvester-Partys seien meist "große Platten" mit allerlei Spezialitäten gefragt wie Steaks, Suflaki, Filets, Giros und Pommes, und die würden in der Regel vorbestellt. Silvesterkarpfenübrigens, bedauerte gestern Jürgen Rehbock vom gleichnamigen Fischfachgeschäft, seien als traditionelles Silvestergericht nur noch bei der älteren Generation gefragt. Das Geschäft laufe trotzdem nicht schlecht: Junge Leute seien dafür auf leckeren Heringssalat umgestiegen - auch zu empfehlen am Neujahrsmorgen - gegen den Kater. Wer im alten Jahr noch einmal "in die Vollen" gehen will, hat im "Bowling del Sol" in der Nordstadt Gelegenheit von 11 bis 17 Uhr. Hier gilt: Vorher anrufen, einige Bahnen sind bereits reserviert.




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