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Bauausschuss des Rodenberger Rates will nach Abriss des alten Backhauses erneut beraten

Sprudelstein und Wasserlauf sind passé

Rodenberg (bab). Die Rodenberger Politiker wollen auf Sprudelstein und Wasserspiel auf dem neuen Platz am Ratskeller verzichten. Der Bau-, Planungs- und Gewerbeausschuss des Rates der Stadt hat sich für einen Kompromiss aus beiden vorgelegten Entwürfen entschieden. Nach dem Abriss des alten Backhauses an der südlichen Amtsstraße sollen weitere Detailplanungen folgen.

veröffentlicht am 28.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 02:22 Uhr

Einig waren sich die Ausschussmitglieder darüber, dass ein Wasserspiel zu hohen Unterhaltungsaufwand bedeuten würde und somit darauf verzichtet werden solle. Auch die Verwaltung riet davon ab, wie Jörg Döpke vom Bauamt ausführte. Eine Abgrenzung des Platzes zu Straße und Parkplatzflächen solle mit Sandstein erfolgen, legte Marina Gellermann (CDU) nah, damit das Areal mit den Außenanlagen von „Ratskeller“ und Rathaus korrespondiere. „Die gestalterische Maßnahme steht für uns im Vordergrund“, bemerkte Gellermann.

Doch die Einzelheiten will der Ausschuss später klären. Der Vorschlag der Verwaltung, Poller zu installieren, einfache Bänke statt Sitzgruppen aufzustellen und auf eine im Plan skizzierte Pergola zu verzichten, fand keinen einstimmigen Zuspruch. Stephan Lotz (CDU) schlug deshalb vor, nach dem Abriss des Gebäudes zunächst über die Situation noch einmal zu beraten. Runde Tische und Sitzgruppen könne er sich dort gut vorstellen. „Eine Pergola ist schnell aufgebaut“, ließ er durchblicken, dass die Details auch nach der Vorbereitung des Platzes noch entschieden werden könnten.

Ebenso unschlüssig war sich der Ausschuss noch über die Anlage von Parkbuchten. Döpke gab an, noch einmal mit dem Nutzer der Garagen an der Amtsstraße über den künftigen Standort zu verhandeln. Die Tendenz im Ausschuss ging zur Variante, diese an der nordöstlichen Ecke des Parkplatzes unterzubringen.

Der Vorsitzende des Ausschusses, Hans-Dieter Brand (SPD), fasste die Empfehlung zusammen, den Abriss des Hauses vorzunehmen, dann die Oberfläche herzustellen und „dann gucken, was Sinn macht“. Einigkeit besteht darüber, dass der Platz später mit drei bis vier kleinkronigen Bäumen bepflanzt werden soll.

Die Finanzierung des Grunderwerbs, der Abbruch des Gebäudes und die künftige Gestaltung können laut Verwaltung durch Städtebaufördermittel unterstützt werden. Diese laufen Ende 2011 aus.




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