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Nachtragshaushalt nicht erforderlich

Stadt kommt um neue Schulden herum

Bückeburg (rc). Die Stadt Bückeburg wird voraussichtlich das Haushaltsjahr 2008 ohne die Aufstellung eines Nachtragshaushalts beenden können. Das te ilte Stadtkämmerer Horst Tebbe auf Anfrage unserer Zeitung mit.

veröffentlicht am 25.07.2008 um 00:00 Uhr

Als Grund nannt e der Kämmerer die noch brummende Konjunktur, die der Stadt doch die kalkulierten Einnahmen aus der Gewerbesteuer in die Kassen spüle. Zudem sind auch die Anteile aus der Einkommensteuer weiter gestiegen, sodass mit diesen Einnahmen vor allem die tariflich bedingte Erhöhung der Personalkosten aufgefangen werden kann. Zu Beginn des Jahres hatte es noch so ausgesehen, als ob die Stadt die kalkulierten Einnahmen im Bereich der Gewerbesteuer von 5,2 Millionen Euro nicht erreichen könnte. Mehrere höhere Rückzahlungen standen an. Inzwischen hat sich das Bild aber geändert. In den vergangenen Monaten konnte die schlechte Anfangsbilanz ausgeglichen werden. Inzwischen rechnet der Kämmerer damit, dass rund fünf Millionen Euro Gewerbesteuer fließen werden. Tebbe: "Hier machtes sich bemerkbar, dass in der Stadt sehr viele solide Familienunternehmen und von Eigentümern geführte Unternehmen angesiedelt sind." Die zusätzlichen Gelder, die der Stadt zufließen, reichen auch aus, unvorhergesehene Ausgaben decken zu können. So war für den Bau des neuen Sportheims in Achum eine Verpflichtungsermächtigung für 2009 eingestellt worden. Inzwischen konnte dort das Richtfest gefeiert werden, die Arbeiten sind der Zeit voraus, sodass die Stadt bereits in diesem Jahr weitere 80 000 Euro aufbringen muss. Insgesamt zeigte sich der Kämmerer erleichtert über die sprudelnden Geldeinnahmen: "Hätten wir einen Nachtragshaushalt aufstellen müssen, wäre der Ausgleich nur über neue Schulden möglich gewesen."




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