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Stadt: Setzen weiter auf Fahrradfreundlichkeit

Angesichts der klammen Haushalte kann auch die Stadt Bückeburg für den Ausbau von Radwegen nicht die finanziellen Mittel bereitstellen, wie es eigentlich erforderlich wäre. „Und wie wir es gerne möchten“, wie Bürgermeister Reiner Brombach sagte. Denn: Die Auszeichnung „fahrradfreundliche Kommune“ sei wichtig für das Image der Stadt, könne weitere Touristen nach Bückeburg ziehen. „Darauf setzen wir.“ Nur, wie gesagt, es fehlt am Geld.

veröffentlicht am 04.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 16:21 Uhr

Dennoch wird die Stadt im kommenden Jahr zwei größere Projekte vorantreiben, die auch dem innerstädtischen Fahrradverkehr zugute kommen. So wird im Zuge der geplanten Sanierung der Hannoverschen Straße und der Obertorstraße der Rad- und Gehweg erneuert. Ein zweites größeres Projekt ist der Endausbau der Schaumburger Straße mit einem kombinierten Geh-Radweg. Die Straße führt von Evesen nach Minden und erschließt die Felder zwischen Gevattersee und Schaumburger Wald. Als drittes Projekt soll im kommenden Jahr an der im Sommer eröffneten Radtour „Landtour“ gefeilt werden. Hier gilt es, noch einige Verbesserungen in der Beschilderung umzusetzen – „nicht alle sind mit GPS unterwegs“ – sowie einige Teilstücke auszubessern.

Eine Fahrradverleihstation? „An dieser Frage sind wir seit Langem dran“, so der Bürgermeister. Nur habe sich bisher kein Privater gefunden, der ein solches Angebot in Bückeburg offerieren will. Im Bereich des Bahnhofs wäre eine solche Station optimal. Diejenigen, die mit der Bahn anreisen, oder aber auch Tagesausflügler, könnten dort sofort aufs Rad steigen und Bückeburg und Umgebung erkunden. „Hier ist alles schnell zu erreichen, die Strecken bequem zu fahren“, warb der Bürgermeister.

Im kommenden Jahr ist die fahrradfreundliche Verwaltung gefordert. Nach den Vorstellungen ihres Chefs sollen die Mitarbeiter alle vorhandenen Radwege abfahren und Mängel wie Pflasterabsenkungen oder Schlaglöcher melden. Die sollen dann vom Bauhof umgehend ausgebessert werden. Auch jeder Bückeburger könne Mängel ans Rathaus melden. rc

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