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Landrat bestätigt: Kreishaushalt enthält Planungskosten für dieses Jahr – Heilmann: Marode Halle übernehmen

Stadtdirektor will alte Sporthalle, Landkreis eine neue

Rodenberg (bab). Der Landkreis hat bestätigt, dass Planungskosten für eine neue Turnhalle in Rodenberg im Haushalt aufgenommen werden. Zudem sei der Stadt angeboten worden, die sanierungsbedürftige Kreissporthalle am Jagdgarten zu übernehmen.

veröffentlicht am 02.02.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 18:41 Uhr

Bei der Mitgliederversammlung der SG Rodenberg hatte Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann aus einem Gespräch mit Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier berichtet. Der Landkreis wolle voraussichtlich 2011 eine neue Zweifeldhalle in Rodenberg bauen. Schöttelndreier bestätigt, dass der Kreishaushalt die Planungskosten für dieses Jahr vorsieht und zerstreut eventuelle Bedenken, das Projekt könne dennoch scheitern, auch wenn alles unter dem Finanzierungsvorbehalt stehe. „Wir nehmen nur solche Dinge in die Planung, bei denen wir davon ausgehen, dass wir sie auch realisieren.“

Laut Landrat gibt es zwei Angebote an Rodenberg. Der Kreis sei so flexibel, auch eine neue Dreifeldhalle zu bauen, wenn Rodenberg sich zu einem Drittel beteilige. Im anderen Fall könnte der Kreis die Halle Im Jagdgarten, die ebenfalls eine Dreifeldhalle sei, an die Stadt übertragen und würde für den Schulsport eine neue Zweifeldhalle bauen.

Heilmann favorisiert offensichtlich die zweite Variante. „Wir werden die alte Halle übernehmen und sanieren“, sagt er – vorausgesetzt, die politischen Gremien im Kreis und in der Samtgemeinde stimmten zu. Die Stadt Rodenberg würde die Investitionskosten und die Samtgemeinde die Betriebskosten übernehmen. Der SGR soll das Hallenmanagement übertragen werden. Obwohl der Landrat die Halle als sehr marode einstuft, will er keine Schätzungen über die Sanierungskosten abgeben. Im vergangenen Jahr hatte der Kreis einmal von 2,5 Millionen Euro gesprochen. Rodenbergs Stadtdirektor ist sicher, mit weniger Ausgaben eine funktionstüchtige Halle aus dem alten Gebäude zu machen. „Wir haben nicht die gleichen Standards wie bei einer Schulsporthalle“, so Heilmann. In erster Linie würde die Stadt sich um eine energetische Verbesserung kümmern. Die Wände sollen nach dem Vorbild der Industriebauweise wie bei Bauhof und Feuerwehr verkleidet und eine neue Heizungsanlage mit Luft-Wärme-Pumpe eingebaut werden. Zudem seien neue Trennvorhänge nötig. Danach fehle eigentlich nur noch ein vernünftiger Anstrich.

Der Bedarf für zusätzliche Hallenzeiten wird weder von der Samtgemeinde noch vom Kreis infrage gestellt. Heilmann erwartet sich auch Entlastung für die Grundschule. Man müsse die Kinder aus Rodenberg dann nicht mehr nach Apelern zum Sportunterricht transportieren.




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