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Miss-Schaumburg-Wettbewerb: 20 Teilnehmerinnen lassen sich in der freien Natur ablichten

Statt auf den Laufsteg geht’s ab in die Binsen

Landkreis/Hagenburg (sk). In die Binsen statt auf den Laufsteg ging es für „die Schönsten im ganzen Land(kreis)“: Nach dem Fototermin im beheizten Audi-Hangar (wir berichteten) haben sich die 20 Gewinnerinnen der Internet-Abstimmung zur Miss-Schaumburg-Wahl im Hagenburger Moorgarten in die herbstliche Natur gekuschelt. Neben den Objektiven des Fotostudios „BlackLight“ richtete sich dabei auch eine TV-Kamera des Senders SAT.1 auf die Mädchen.

veröffentlicht am 11.10.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 21:22 Uhr

Auf der Isomatte: Im Hagenburger Moorgarten richten sich alle Au
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In aller Ruhe warf Nikolaus Linke Sonntagmittag am Hagenburger Kanal seine Ruten aus, bekam vom eitlen Treiben 50 Meter hinter ihm fast nichts mit. Der Angler zog zappelnde „Rotaugen“ aus dem Wasser. Auf rote Augen, Blitzlichtreflexe auf der Netzhaut, war Jörg Bakschas vom Fotostudie „BlackLight“ hingegen nicht erpicht. Reflektoren zur günstigen Streuung des Blitzlichtes richtete der Profi auf ein paar Quadratmeter mit Binsengras bestandenen Moorboden. Genau dort streckten sich die Miss-Schaumburg-Kandidatinnen auf dem Boden aus – von der Taille abwärts auf eine Isomatte drapiert. Diese kam nicht mit aufs Bild.

Seitwärts wendeten sich die Mädchen den Kameras zu, den Kopf auf die rechte Hand gestützt. „Ein bisschen höher die Nase“, forderte Jana Bakschas. „Ein bisschen weniger Lächeln“, wünschte Ehemann und „BlackLight“-Partner Jörg von Kandidatin Caroline Ehlerding. „Richtig wohlfühlen, verträumter Blick“ waren gefragt. „Sehr gut!“ Das war es denn auch für Jennifer Arnhold. Jana Bakschas eilte auf das Mädchen zu, hüllte die 18-Jährige schnell in eine Jacke und gab abgelegten Schmuck zurück.

Vollkommen natürlich sollten die Mädchen aus dem Binsengras blicken, mit nichts als Natur am Körper. T-Shirts, Hemden und Büstenhalter mussten die Mädchen in der Zelt-Garderobe ablegen, sich ein leicht transparentes reines Baumwollhemd überstreifen – bei längst nicht mehr sommerlichen Temperaturen eine ungemütliche Anforderung an die Kandidatinnen.

Zur Stärkung: Fischbrötchen.
  • Zur Stärkung: Fischbrötchen.
Gutgelaunt: Lächeln für SAT.1.
  • Gutgelaunt: Lächeln für SAT.1.

Probleme hatte allerdings nur Fotograf Jörg Bakschas („Ich werd’ hier bald zur Moorleiche“), der – Muskelverspannungen provozierend – in Erdnähe vor seiner Kamera arbeiten musste.

Heute um 17.30 Uhr strahlt der Sender SAT.1 einen Beitrag über die Fotoaufnahmen im Moorgarten aus. Morgen, Dienstag, stellen SZ und LZ die fünf Finalistinnen des Miss-Schaumburg-Wettbewerbs vor. Auf der Homepage www.miss-schaumburg.de sind dann auch die Ergebnisse der Fotosession im Moor zu sehen. Übrigens: Dass der Miss-Schaumburg-Wettbewerb nicht nur ästhetische Aspekte bietet, sondern das Interesse am aktuellen Tagesgeschehen fördert, zeigte Tom Schmidt auf. Der Stiefvater von Kandidatin Janine Pischon: „Sogar unser Kind liest wieder Zeitung.“

Großes Lob erhielten die Organisatoren des Fotoshootings von SAT.1-Kameramann Toni Schmidt: „Dies ist das entspannteste und professionellste Fotoshooting, das wir je begleitet haben.“




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