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Firma Rolec unterstützt Afrika-Projekt / In diesem Jahr 16 Prozent mehr Umsatz

Statt Geschenken Hilfe für Aidswaisen

Rinteln (wm). Die Firma Rolec im Industriegebiet Süd, Spezialist für Gehäuse jeder Art, vor allem für Computer und sensible Technik in unwirtlicher Umgebung, meldete jetzt zum Jahresende, es ginge tatsächlich aufwärts mit der Konjunktur: 16 Prozent Umsatzsteigerung würden erwartet. Firmenchef Matthias Rose erläuterte auf einer Betriebsversammlung, das sei ein Ergebnis, das vor allem dem großen Einsatz und der Motivation der Belegschaft zu verdanken sei. Als praktisches Dankeschön erhielt jeder Mitarbeiter mit seiner Gehaltsabrechnung im Dezember auch eine ansehnliche Gratifikation. Das Familienunternehmen hatte bereits im November den Mitarbeitern eine besondere Überraschung geboten, nämlich eine gemeinsame Tagesfahrt mit Bussen nach Köln zum Musical "We will rock you" mit der mitreißenden Musik von "Queen". Anschließend ging es zum Abendessen in die urige Kölner Altstadt.

veröffentlicht am 20.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Matthias Rose erläuterte, er sehe auch das soziale Engagement seit Jahren als Verpflichtung an, deshalb habe man diesmal statt der üblichen Weihnachtspräsente für Kunden und Geschäftspartner ein Projekt in Namibia unterstützt. Eine private Initiative aus Porta Westfalica hat in Katutura, dem Schwarzenviertelsder namibischen Hauptstadt Windhoek einen Kindergarten und eine Suppenküche ins Leben gerufen - das Projekt nennt sich "Pinocchio für Afrikas Kinder e.V." Rolec-Mitinhaberin Betty Rose hatte im Oktober mit ihrer Familie die Einrichtung vor Ort besucht und sichüber die Verwendung der Spendengelder informiert. Sie berichtete, sie sei erschüttert gewesen über die unsägliche Armut. Die Menschen lebten in kleinen Wellblechhütten, es gebe keinen Strom, kein fließenden Wasser, keine Kanalisation - bei uns alles Selbstverständlichkeiten kommunaler Infrastruktur. Viele Kinder seien Aidswaisen oder selbst HIV-infiziert. Die Mitarbeiter von "Pinocchio" kümmerten sich um diese Menschen und seien auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen über dieses Projekt sind im Internet unter www.afrikaskinder.de zu finden. Die Reaktion von Kunden wie Geschäftsfreunden, berichtete Betty Rose, habe erfreulicherweise nicht lange auf sich warten lassen. Bis heute seien bereits etliche Spender dem Rolec-Beispiel gefolgt.




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