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Berichte und Mitgliederehrungen prägen Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Evesen

„Stehen dafür, dass die Bürger sich wohlfühlen“

Evesen (bus). Berichte von Horst Schwarze, Bernd Insinger und Karsten Becker sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder haben das Tagesordnungsgerüst der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Evesen gebildet. Da während der Zusammenkunft keine Personal-Regularien auf dem Programm standen, nutzen die Genossen die zusätzliche Zeit, um Rück- und Ausblicke ein wenig ausführlicher als gewöhnlich zu gestalten.

veröffentlicht am 30.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 12:21 Uhr

Schwarze, zugleich Chef von gegenwärtig 42 Ortsvereinsmitgliedern und Ortsbürgermeister, rief mehr als ein Dutzend Parteitermine und acht Punkte aus dem aktuellen Ortsratsgeschehen in Erinnerung. Die 20 Anwesenden hörten aktuelle Darstellungen über die Komplexe Mobilfunk-Sendemast, Bebauungsplan Sportfeld, DSL-Ausbau, Erweiterung Baugebiet „Auf der Höhe“, Interseroh, Feuerwehr-Gerätehaus Evesen, August-Hochwasser und Ausbau Schaumburger Straße. Zudem gab der Vorsitzende einen kurzen Überblick über die Themen des jüngsten SPD-Bundesparteitages.

Insingers Bericht über städtische Gesichtspunkte griff außer einigen Sachaspekten auch allgemeine Darstellungen auf. „Die SPD in Bückeburg steht dafür, die Stadt attraktiv zu halten in dem Sinn, dass die Bürger sich wohlfühlen“, hob er hervor. Überdies wolle die Partei dafür Sorge tragen, dass „Spaß und Freude erhalten bleiben und dass das Umfeld stimmt“. Zum „stimmigen“ Umfeld zählen Insingers Ausführungen zufolge nicht zuletzt „bezahlbare Konditionen“ – soll heißen: Keine Erhöhung kommunaler Gebühren sowie die Beibehaltung der zurzeit geltenden Sätze bei Grund- und Gewerbesteuern. Was selbstredend auch auf Hallennutzungsgebühren und Straßenausbausatzung zutreffe. Insinger: „Diese Begriffe möchte ich eigentlich gar nicht in den Mund nehmen.“

Kreisvorsitzender Becker widmete sich hauptsächlich den Sachgebieten Gesamtklinikum Schaumburg und Bildung. Mit Blick auf die derzeit geführte Klinik-Standortdebatte meinte er: „Wir brauchen einen Wettstreit der Argumente und keine gegenseitigen Beschimpfungen.“ Der auf 140 Millionen Euro kalkulierte Neubau sei „für 163 000 Schaumburger von herausragender Bedeutung“. Zum Vorstoß der Landesregierung, Haupt- und Realschulen zu sogenannten Oberschulen zusammenzufassen, lautete sein Urteil: „Dabei handelt es sich um ein gegen Integrierte Gesamtschulen gerichtetes Verhinderungsmachwerk.“ Für den Fall der Ablehnung der in Schaumburg beantragten Gesamtschulen mochte Becker die Beschreitung des Klageweges vor dem Verwaltungsgericht nicht ausschließen.

Im Kreis der langjährigen Mitglieder nahm Heinz Hansing eine Sonderstellung ein. Der Jubilar gehört der sozialdemokratischen Partei seit nunmehr 60 Jahren an. „Das gibt es nur ganz selten und ist eigentlich unglaublich“, stellte Schwarze fest. Urkunden und Anstecknadeln erhielten außer Hansing Heide Everding und Inge Luhmann (jeweils 20 Jahre Mitgliedschaft) sowie Horst Deerberg und Wolfgang Voigt (jeweils 25 Jahre). Steffi Luhmann (20 Jahre) und Peter Schneider (40 Jahre) erhalten die ihnen zustehenden Auszeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt.




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