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Stolpersteine geputzt

Bückeburg. Mit der Reinigung zahlreicher Stolpersteine und Besuchen historischer Stätten hat das Projekt „Zwangsarbeit“ begonnen.

veröffentlicht am 26.09.2013 um 13:11 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 11:21 Uhr

Bückeburg. Mit der Reinigung zahlreicher Stolpersteine und Besuchen historischer Stätten hat das Projekt „Zwangsarbeit“ begonnen. Die Auftaktaktion bestritt eine namensgleiche Arbeitsgruppe der Oberschule Bückeburg gemeinsam Heimatforscher Maiwald. „Heute wollen wir Plätze und Gebäude in Augenschein nehmen, die hier an die Zeit des Nationalsozialismus erinnern“, erläuterte Klaus Maiwald zu Beginn des Vorhabens. Ziele waren unter anderem die Synagoge, das Rathaus, der dort zu findende Gedenkstein und mehrere ehemalige Kaufhäuser. Dass die jungen Leute die Gelegenheit nutzten, um etliche der im Lauf der zurückliegenden Jahre 49 vom Kölner Künstler Gunter Demnig verlegten Gedenksteine von Staub und Schmutz zu befreien, gefiel dem im Ruhestand lebenden Pädagogen ganz besonders. „Es ist wichtig, dass das Wissen um diese Menschen nicht in Vergessenheit gerät“, erklärte der als Projektkoordinator fungierende Pensionär.




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