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Fußball: Interview mit Obernkirchens Alexander Kummert

Stork und Kummert zurück zum VfR Evesen?

veröffentlicht am 09.03.2017 um 17:20 Uhr

Alexander Kummert ist gelernter Versicherungskaufmann und arbeitet in der Hamelner Schadensabteilung des größten Regionalversicherers Niedersachsens. Foto: seb

OBERNKIRCHEN. Alexander Kummert ist im Nachwuchs des VfL Bückeburg groß geworden, das ist ihm anzumerken. Der 22-Jährige versucht, seine Defensivaufgaben spielerisch zu lösen. Im Herrenbereich spielte er zunächst beim VfR Evesen, ehe er nach einem Jahr zum SV Obernkirchen wechselte, mit dem er in der Bezirksliga im Abstiegskampf am vergangenen Sonntag einen wichtigen Derbysieg gegen den TSV Hagenburg landete.

War das 2:1 der Beginn einer Aufholjagd?

Ich empfand uns als sehr dominierend, wir fühlen uns durch den Auftaktsieg bestätigt und wurden in der Saison oft unter Wert geschlagen, deshalb bin ich für die nächsten Wochen zuversichtlich. Als Team sind wir stark, deshalb macht mir der Fußball beim SV Obernkirchen auch viel Spaß.

Trotzdem soll es Abwanderungsideen geben. Christoph Stork kehrt dem Vernehmen nach zum VfR Evesen zurück. Kommt das für Sie auch in Betracht?

Es gab Kontakte, so viel kann ich bestätigen. Es werden vielleicht noch weitere Gespräche folgen. Aber ich werde wohl beim SV Obernkirchen bleiben. Das hängt natürlich auch vom Klassenerhalt ab.

Warum kam es damals überhaupt zum Wechsel nach Obernkirchen?

Erstens war die Konkurrenz beim VfR Evesen sehr stark und zweitens spielten Freunde beim SV Obernkirchen, die mich überredeten. Ich bin ein Typ, der Gemeinschaft spüren muss, deshalb fühlte ich mich beim SV Obernkirchen besser aufgehoben.

Der Wechsel von Martin Prange vom VfL Bückeburg zum SV Obernkirchen hat viele Beobachter überrascht. Sie auch?

Schon, aber dann habe ich mich gefreut. Ich kenne Martin Prange, wir verstehen uns sehr gut. Es gab immer mal wieder Anfragen, mich zu einer Rückkehr zum VfL Bückeburg zu bewegen. Der SV Obernkirchen hat mit ihm einen guten Fang gemacht und auch er selbst wird sicher gute Gründe für die Perspektivveränderung haben.

Interview: Jörg Bressem

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