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Nach 37 Jahren gibt es eine neue Führungsriege / Awo-Ortsverein leitet Generationenwechsel ein

Stüber übergibt Vorsitz an Böhm

Rodenberg. Der Rodenberger Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat nach 37 Jahren einen neuen Vorstand gewählt. Die bisherige Vorsitzende Margarete Stüber, die den Ortsverein seinerzeit gemeinsam mit Ludwig Wahlmann gegründet hatte, gab ihr Amt an Tina Böhm ab.

veröffentlicht am 14.07.2015 um 17:08 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:22 Uhr

Böhm hat sich in der jüngeren Vergangenheit insbesondere in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit starkgemacht. Zu ihrer Stellvertreterin wurde Natia Lang gewählt, die beim Kreisverband als Flüchtlingssozialarbeiterin beschäftigt ist. Im neuen Vorstand sind weiterhin Brigitte von Jaminet als Kassiererin und Gudrun Wolter als Schriftführerin tätig. Alle wurden einstimmig gewählt.

Awo-Geschäftsführerin Heidemarie Hanauske bedankte sich bei Stüber für deren Arbeit. Sie würdigte die Tatsache, dass die ganze Familie – insbesondere auch Stübers verstorbener Ehemann – zum Erfolg der Awo beigetragen hat. Böhm betonte, dass es eine große Ehre ist, Stübers Nachfolge anzutreten. Diese geht aber nicht ganz, denn den beliebten Kaffeenachmittag im Backhaus Aktiv organisieren weiterhin von Jaminet und Stüber.

Auch die bisherige Arbeit für und mit Flüchtlingen wird im Zusammenspiel von Kreisverband und Ortsverein weitergeführt. Dafür stehen Böhm und Lang bereit. Diese Arbeit beinhaltet auch die Koordination der Kooperation mit anderen Vereinen, Kirchen, Institutionen und freien Ehrenamtlichen.

Margarete Stüber

Dazu gehört das von der Awo ins Leben gerufene „Café International“, das wieder am 27. August in Bad Nenndorf geplant ist. Beginn ist um 16 Uhr. An diesem Tag werden ausnahmsweise nicht Kaffee und Kuchen serviert, sondern der Grill wird angeheizt und mit internationalen Leckereien belegt.

Der Ortsverein beteiligt sich in diesem Jahr wieder an der Ferienspaßaktion Rowoki mit einem Besuch im Erlebniszoo Hannover. Die Awo wünscht sich darüber hinaus frischen Wind und will Familien und Jugendliche für seine Arbeit interessieren. „Kreative Köpfe sind bei uns herzlich willkommen“, so Böhm.gus, r




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