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Stadtjugendfeuerwehr feiert offiziellen Auftakt 18 Stunden später als zunächst geplant

Sturmtief verzögert Zeltlager

Bückeburg. 18 Stunden später als ursprünglich vorgesehen hat das Zeltlager der Bückeburger Jugendfeuerwehren seinen offiziellen Auftakt genommen. Statt am Samstag um 16 Uhr öffnete die aus rund 50 Zelten bestehende Ansiedlung ihre Pforten erst am Sonntag um 10 Uhr. Angesichts der Unwetterwarnungen im Zusammenhang mit dem aufziehenden Sturmtief „Zeljko“ hatten die Organisatoren frühzeitig eine Verschiebung der Eröffnung beschlossen. „Die Sicherheit der Teilnehmer besitzt absolute Priorität“, begründete Stadtjugendfeuerwehrwart Maximilian Vauth die allgemein begrüßte Entscheidung.

veröffentlicht am 27.07.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:22 Uhr

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„Das war die einzig richtige Entscheidung, da gehört auch Mut dazu, aber es gab keinen anderen Weg“, bekräftigte Bürgermeister Horst Schwarze das Vorgehen der Verantwortlichen. „Es war gestern etwas windig, da wären die Kleinen von Euch sicher weggeflogen“, schilderte Marko Bruckmann seine Eindrücke. Der Stadtbrandmeister lobte alle Bückeburger Blauröcke, die am Sonnabend nicht nur die am Sportzentrum Evesen errichtete Zeltstadt behüteten, sondern überdies neun weitere Einsätze zu bewältigen hatten.

Cord Siekmeier (Vorsitzender des Feuerschutzausschusses des Stadtrats) und die stellvertretende Kreisjugendwartin Mareike Schlüter machten auf die Attraktionen der jetzt bevorstehenden Tage aufmerksam. „Da würde ich gerne selbst mitmachen“, meinte Schlüter mit Blick auf die abwechslungsreichen Tages- und Abendprogramme. Zum Auftakt gab es gestern einen Orientierungsmarsch und einen Spieleabend. Darüber hinaus wurden als Übernachtungsgäste Delegationen der Bückeburger Kinderfeuerwehren erwartet.

Zu den Höhepunkten der im Dreijahresrhythmus auf die Beine gestellten Veranstaltung wird fraglos der für Mittwoch vorgesehene „Schaumburger Abend“ zählen. Der auch für Freunde und Verwandte der Zeltenden offene Abend hält unter anderem Zaubereien zum Lachen und Staunen von und mit Frank Katzmarek, eine Salsa-Show, einen Auftritt der Schalmeienkapelle Meinsen-Warber und mehrere Trachtentänze parat. „Wir haben noch eine tolle Woche vor uns, Ihr werdet dieses Zeltlager wohl immer in Erinnerung behalten“, prophezeite Bürgermeister Schwarze. Über diese Vorhersage freuten sich rund 300 Nachwuchsfeuerwehrleute. Vertreten sind außer den heimischen Feuerwehren Bückeburg-Stadt, Cammer, Evesen, Meinsen-Warber-Achum, Müsingen, Röcke, Rusbend und Scheie Gruppen aus Apelern, Beckedorf/Ottensen, Petershagen/Frille, Heuerßen, Minden/Bölhorst, Meerbeck/Niedernwöhren, Nordsehl/Lauenhagen, Pollhagen, Seggebruch/Südhorsten und Petershagen/Wietersheim sowie aus dem im friesischen Landkreis Ammerland gelegenen Apen. Die Gäste mit der weitesten Anreise erreichte die Nachricht von der Eröffnungsverschiebung des jetzt zehnten Stadtzeltlagers nicht rechtzeitig, sodass sie ihre erste Übernachtung in der Grundschulturnhalle absolvieren mussten. Für die medizinische Betreuung der zusammen mit den Betreuern rund 400 Lagerbewohnern zeichnet das Team des DRK-Ortsvereins Dankersen verantwortlich. Um die Verpflegung kümmert sich die Küche des Krankenhauses Bethel.

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Trübe Aussichten: Marko Bruckmann beobachtet das stürmische Geschehen.



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