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Rock-Blues-Band „Shri“ spielt im Parkcafé – nicht so laut, dank reisetauglicher Verstärkeranlage

Südstaatensound versprüht gute Laune

Bückeburg (bus). „Rock’n’Roll geht hauptsächlich in die Beine, der Blues hingegen berührt das Herz; wir haben einen Stil entwickelt, der mit einer Mischung aus Blues und klassischem Rock die ganze Person ergreift“, geben die Mitglieder der US-amerikanischen Band „Shri“ zu verstehen. Von der Wirkung dieser Mixtur konnte sich jetzt das Publikum im Parkcafé einen Eindruck verschaffen, wo die 1993 gegründete Formation im Rahmen ihrer ausgedehnten Europatournee Station machte.

veröffentlicht am 04.08.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 22:41 Uhr

Die Band gilt in Kennerkreisen als äußerst reise- und aufnahmefreudig. Die ursprünglich aus Arizona stammenden Musiker absolvieren gegenwärtig ihre 17. Tour durch Europa, im Gepäck ihr mittlerweile 13. Album. Im Parkcafé präsentierte das Septett Kate Parker (Gesang), Doug Fulker (Gitarre/Gesang), Franck Giambelluco (Gitarre), Nachama Greenwald (Mundharmonika), Steve Ball (Orgel), Tina Zuccarello (Bassgitarre) und Zac Parker (Schlagzeug) außer eigenen Stücken vor allen Dingen Kompositionen von Kollegen wie Eric Clapton, Jimmy Page, Taj Mahal und James Brown, mit denen sie teilweise bereits gemeinsam auf der Bühne gestanden haben.

Die Interpretationen kamen zumeist im gut gelaunten Südstaatensound daher – locker, frohgemut und auf jeden Fall tanzbar. „Eine erfrischende Musik, die bestens zu sommerlichen Gefühlen passt“, meinte eine Zuhörerin. Kam erfreulicherweise hinzu, dass „Shri“ darauf verzichtete, das Auditorium im idyllischen Ambiente des Parkcafés mit allzu großer Lautstärke zu belästigen. Ihre reisetaugliche Verstärkeranlage entstammte der Kategorie „Kompaktklasse“, reichte aber dennoch aus, das technische Können der Musikanten zu vermitteln. Die Formation dürfte ihren umfangreichen Fankreis in der Ex-Residenz um etliche Anhänger ergänzt haben.




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