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Supermaschinen – nicht so super

Ich will eigentlich nur eine E-Mail ausdrucken. Oder sagen wir besser: wollte. Denn statt des vertrauten Anspringens des Druck-Kopier-Fax-Scan-Supergerätes im Flur der Redaktion kommt – nichts. Ich gehe in den Flur, um nachzusehen: An unserer Supermaschine blinkt ein rotes Licht. Ich sehe auf die Fehleranzeige und lege, wie von mir verlangt, Papier nach. Immer noch verdächtige Stille. Ich sehe noch einmal aufs Display: Tonerkartusche K auswechseln. Ich hole eine neue Farbpatrone für die Farbe Schwarz aus ihrem Karton, frickele die alte aus ihrer Fassung und setze die neue ein. Ah, endlich – ein einziges, weißes, unschuldiges Blatt kommt aus dem Drucker: meine E-Mail.

veröffentlicht am 15.12.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:22 Uhr

Zufrieden will ich mir einen Kaffee holen, komme in die Küche und drücke auf die Taste für „mittleren Kaffee“ unserer überdimensional großen, ich-mahle-die-Bohnen-während-du-wartest Maschine. Aber es passiert – nichts. Per Display fordert mich das Gerät auf, den Wassertank zu füllen. Und ich denke: So super sind diese Maschinen dann doch nicht. mld




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