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Gemeinde bringt modernes Licht in die Finsternis / Laternen sollen umgerüstet werden – vielleicht mit Dimmtechnik

Suthfeld lässt seine Bürger nicht im Dunkeln tappen

Suthfeld (tes). Zahlreiche Kommunen schalten nachts die Laternen aus. Suthfelder Lokalpolitiker wollen ihre Bürger nicht im Dunkeln tappen lassen. Mit Präsentationen der Anbieter E.on Westfalen Weser und „DimmLight“ hat sich der Bau- und Umweltausschuss informieren lassen. Drei Stunden lang berichteten die Experten von ihren Analysen zur Zukunft der 180 Lichtpunkte in Suthfeld. Der Wunsch nach Alternativen bestehe schon lange, erklärte Bürgermeister Horst Schlüter. Die Leistung der alten Quecksilberhochdruckdampflampen sei schlecht. Zudem wolle die Gemeinde Energie sparen. Neue Quecksilberlaternen anzuschaffen, habe keinen Sinn, verwies E.on-Mitarbeiter Andreas Stoller auf einen Beschluss der EU, wonach Quecksilberlampen ab 2015 verboten sein sollen. Die Lösung liege in einer Umrüstung auf Natriumdampfhochdrucklampen. Diese böten höhere Lichtausbeute bei weniger Energieeinsatz und erhöhter Lebensdauer

veröffentlicht am 23.10.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 20:22 Uhr

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Die Technik von „DimmLight“ baut auf den von E.on genannten Maßnahmen auf, setzt aber auf bedarfsgerechte Helligkeit, wodurch der Energieverbrauch bis zu 33 Prozent gedrosselt werden kann. Die Pilotanlage kann kostenlos getestet werden. Der Verwaltungsausschuss will im November entscheiden.




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