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Ortsbrandmeister zeigt sich zufrieden über neuen Hilfeleistungssatz / 60 Jahre Treue geehrt

Technische Entwicklung: Deckbergen rüstet auf

Deckbergen (who). Die Ortsfeuerwehr Deckbergen hat im vergangenen Jahr 28 Einsätze gehabt. Neben zwölf Brandeinsätzen seien bei 16 technischen Hilfeleistungen auch drei eingeklemmte Personen zu befreien gewesen, berichtete Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier zur Hauptversammlung. Dass eine Person nur noch tot habe geborgen werden können, belege, wie wichtig ausreichendes technisches Gerät sei.

veröffentlicht am 31.03.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:42 Uhr

Der neue Hilfeleistungssatz für die Personenrettung sei darum nicht Selbstzweck, sondern werde diktiert durch die Entwicklung im Fahrzeugbau, erklärte Bredemeier. Während das Altgerät mit seiner Spreizkraft von vier Tonnen sowie Schneidkraft von 18 Tonnen durch das Metall der Fahrgastzellen moderner Automobile „hoffnungslos überfordert“ sei, biete das neue Gerät eine Kapazität von 23 beziehungsweise 75 Tonnen.

Ein Großeinsatz den die Feuerwehr Deckbergen zum dritten Mal und „sehr gern“ geleistet habe, sei die Ausrichtung des Stadtzeltlagers der Jugendfeuerwehren vom 3. bis 11. Juli mit Unterstützung der örtlichen Vereine und Gruppen gewesen, erinnerte Bredemeier. Dabei wurde auch das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Deckbergen sowie das 20-jährige Bestehen der Frauengruppe als Rückhalt der Aktiven gefeiert.

Rund 4500 Stunden haben die Aktiven der Feuerwehr Deckbergen im Vorjahr geleistet. Unter anderem bei regulärem Dienst, Stadtzeltlager und Mitwirkung in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd, weshalb Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote besonders „für hervorragende Mitarbeit“ dankte.

Ein großes Dankeschön der Feuerwehr ging auch an Wilhelm Sieker, der seit 60 Jahren dazugehört und 47 Jahre aktives Mitglied im Kommando gewesen ist. Ebenso an Jugendwart Michel Kampmeier, der sich nach seinem Umzug als frisch beförderter Brandmeister nach Exten verabschiedete. Sein Nachfolger wurde Gerd Mohwinkel, der damit an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist.

Jubilar Wilhelm Sieker mit Ralf Bredemeier (v.l.), Rintelns stellvertretendem Bürgermeister Ulrich Goebel und dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Hendrik Pape.

Foto: who




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