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Popsänger

Tim Bendzko hofft auf Fakten für Großveranstaltungen

Sind Großveranstaltungen Herde für Ansteckungen mit dem Coronavirus? Popmusiker Tim Bendzko will das in einem Experiment herausfinden - und hofft auf verlässliche Fakten.

veröffentlicht am 25.07.2020 um 10:57 Uhr
aktualisiert am 25.07.2020 um 14:10 Uhr

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Der Popmusiker Tim Bendzko (35) verspricht sich viel von einer neuen Studie der Uniklinik Halle/Saale für Großveranstaltungen in Corona-Zeiten.

«Alle Maßnahmen, die bis jetzt ergriffen wurden, auch gerade in Bezug auf Konzerte und Großveranstaltungen, beruhen auf Annahmen und Vermutungen. Und was könnte mehr helfen als Fakten und entsprechende Daten?», sagte der Sänger dem Radiosender MDR JUMP.

Bendzko («Keine Maschine») soll am 22. August in Leipzig drei Konzerte in verschiedenen Sicherheitsszenarien vor Zuschauern spielen. Die Forscher wollen dabei ein mathematisches Modell entwickeln, mit dem das Risiko eines Corona-Ausbruchs nach Großveranstaltungen in Hallen berechnet werden kann.

Der Sänger sagte, er selbst habe seine Tour auf Januar 2021 schieben müssen. Eine nochmalige Verschiebung wäre eine Katastrophe, da man dann kaum noch Crewmitglieder für die Konzertproduktion finden würde. Bendzko: «An dem Tag, an dem es dann weiter geht, wird es dann ein Hauen und Stechen geben, weil sich dann wahrscheinlich viele umorientiert haben und einfach anderen Berufen nachgehen.»




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