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Stadt will zwei kleinere Baugebiete ausweisen / 2008 verwirklichten 28 Häuslebauer ihr Werk

Traum vom eigenen Heim nicht ausgeträumt

Bückeburg (rc). Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise und des Wegfalls der Eigenheimzulage: Es gibt ihn immer noch, den Traum vom eigenen Häuschen. Und weil das auch in Bückeburg so ist, plant die Stadt noch in diesem Jahr die Ausweisung von zwei kleineren Baugebieten, wie Baubereichsleiter Karlheinz Soppe im Gespräch mit unserer Zeitung sagte. Zum einen soll ein Gebiet in Bergdorf mit etwa 25 Plätzen ausgewiesen werden, außerdem ein Gebiet in Petzen mit etwa 15 Bauplätzen. Wo die Baugebiete entstehen könnten, wollte Soppe im Hinblick auf noch ausstehende Grundstücksverhandlungen nicht sagen.

veröffentlicht am 12.02.2009 um 15:54 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 09:41 Uhr

„Anfragen von Häuslebauern sind nach wie vor da“, umriss Soppe das derzeitige Interesse Bauwilliger. So wurden 2008 27 Häuser in Bückeburg gebaut, 2007 waren es 35 (Auswirkungen des Falkingsviertels), 2006 nur 20. Insgesamt aber recht stabil, wertete Soppe. Und verdeutliche grundsätzlich, dass Bückeburg weiterhin attraktive Baugebiete ausweisen müsse, damit die Einwohnerzahl zumindest konstant bleibt.

All zu viele leere Bauplätze in bereits überplanten Baugebieten hat die Stadt auch nicht mehr an der Hand, wie Soppe weiter sagte. So gut wie alle Baugebiete seien bereits vollgelaufen, wie etwa „Auf der Höhe“ in Petzen oder aber das Falkingsviertel in Bückeburg, wo es nur noch ganz wenige freie Plätze gibt. „Bis auf den Sonderfall Sprekelsholzkamp“, wie es Soppe selbst formulierte. Zum Hintergrund: Einst als Prestige-Baugebiet am Rand des Südharrls in landschaftlich reizvoller Lage mit hohem Anspruch – und hohen Quadratmeterpreisen – vor über zehn Jahren an den Markt gebracht, ist bis heute höchstens ein Drittel der insgesamt 60 Bauplätze belegt. Zu weit ist potenziellen Interessenten der Weg in die Innenstadt, zu laut die unten im Tal laufende Umgehungsstraße B 83. An die Erschließung des zweitens Abschnitts denkt schon lange niemand mehr.

Bleiben noch die Baulücken. Davon gibt es nach Aussage Soppes „reichlich“. Allerdings stünden diese Lücken „nur in begrenzter Anzahl“ zum Verkauf. Viele Grundstückseigentümer wollten nicht verkaufen oder würden die Flächen für „die Kinder oder Enkel“ aufheben. Etwa 275 Baulücken gibt es derzeit im Stadtgebiet, die meisten Baulücken gibt es in Meinsen und Evesen, die wenigsten in der Kernstadt. Hier besteht allerdings die größte Nachfrage. Denn auch in Bückeburg gibt es einen klaren Trend zum Wohnen in der Kernstadt.




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