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"Treffpunkt Bethel" informiertÄrzte über Dickdarmkrebs und neue Behandlungsmethoden

Ultraschall "von innen" hilft den Patienten

Bückeburg. Vor kurzem fand im Krankenhaus Bethel der "Treffpunkt Bethel Bückeburg" für niedergelassene Ärzte und Kliniker statt. Zu dem Thema dieser Veranstaltung: "Endosonographie und operative Therapie beim Rectum-Ca" referierten Chefarzt Fraidoun Ezzat, Oberärztin Susanne Kaiser von der Allgemein- und Visceralchirurgischen Abteilung sowie der niedergelassene Onkologe Dr. Becker.

veröffentlicht am 13.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Patienten mit einem Enddarmkrebs (Rectum-Ca) profitieren von einer im Krankenhaus Bethel zusätzlich eingeführten Untersuchungsmethode, dem Ultraschall von "innen" (rectale Endsonografie). Diese Untersuchung ermöglicht die Darstellung der Wandschichten des Darmes und die Beurteilung der Eindringtiefe der Geschwulst. Je nach Eindringtiefe des Tumors und feingeweblichem Untersuchungsbefund wird eine patientenorientierte individuelle Therapieform mit dem Patienten gemeinsam gewählt. In enger Zusammenarbeit mit dem Krebsspezialisten (Onkologen) erhalten die Patienten vor einer Operation eine Chemo- und Bestrahlungstherapie. Dieses ermöglicht in vielen Fällen eine Verkleinerung des Tumors, so dass viele Patienten ausschließlich schließmuskelerhaltend operiert werden können. Das bedeutet, dass vielen Patienten ein dauerhaft künstlicher Darmausgang (Stoma) erspart bleibt. Das operative Vorgehen bei Enddarmkrebs erfolgt im Krankenhaus Bethel nach den aktuellen onkologischen-chirurgischen Leitlinien. Die optimale Therapie für jeden einzelnen Patienten wird in enger Zusammenarbeit mit dem Hausarzt, dem Gastroenterologen, dem Onkologen und den Chirurgen des Krankenhauses geplant.




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