weather-image
12°
×

Staatsanwaltschaft und Nebenstellen ziehen um / Flure gesperrt, zur Zeit keine Sitzungen

Umbauten: Amtsgericht legt Zwangspause ein

Bückeburg (ly). Zwangspause beim Bückeburger Amtsgericht: Die zwei Nebenstellen an Schulstraße und Herminenstraße werden am Montag, 11. Dezember, dicht gemacht. Beide kommen in die bisherigen Räume der Staatsanwaltschaft im Obergeschoss des Justizgebäudes. Die Anklagebehörde wiederum hat mit dem Umzug in die Orangerie begonnen.

veröffentlicht am 09.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Untergebracht waren in den Nebenstellen die Abteilungen Insolvenzen und Familiensachen (Schulstraße) sowie Betreuung und Nachlass (Herminenstraße). Dort endet nun jeweils der Geschäftsbetrieb, anschließend läuft er zunächst mit Einschränkungen. Armin Böhm, Direktor des Bückeburger Amtsgerichts, geht davon aus, dass die Zwangspause bis Montag, 18. Dezember, dauert. "Was nicht unaufschiebbar ist, bitte aufs neue Jahr verschieben", wirbt er bei der Kundschaft um Verständnis. Gleichzeitig gibt es bis zum 20. Dezember beim Amtsgericht keine Sitzungen in Straf- oder Zivilsachen, was zumindest Straftätern eine Atempause verschafft. Der Grund sind Bauarbeiten und damit verbundene Sicherheitsvorkehrungen. Zurzeit werden die Decken erneuert, die Flure sind daher kommende Woche gesperrt. Besucher erreichen das Amtsgericht durch den Hintereingang (Parkplatz), das Landgerichtüber die Tür rechts vom Haupteingang an der Herminenstraße. Seit Wochen laufen bei der Justiz nun größere Umbauten. Unter anderem entsteht ein neuer Eingangsbereich. Besucher dürfen sich künftig auf einen offen und freundlich gestalteten Eingangsbereich inklusive Service-Point freuen, wie es heißt. Man wird allerdings auch strenger kontrolliert. Bereits fertig: die Sitzungssäle des Amtsgerichts. Sie sind frisch renoviert, neu bestuhlt und neuerdings in Blau gehalten. Alkoholsünder könnten sich also wie zu Hause fühlen. Wermutstropfen am Rande: Der erst voriges Jahr angelegte japanische Garten im Innenhof musste dran glauben, weil der Platz für die Bauarbeiten gebraucht wird. Kleiner Trost: Die filigrane Landschaft, ein echter Hingucker, wird wieder hergerichtet. Von Mitarbeitern der Justiz konnten die schönsten Pflanzen rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.




Anzeige
Anzeige