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UMD10/Pellets

Heizen mit Holzpellets

veröffentlicht am 26.03.2010 um 19:00 Uhr

Der Spar-Trick mit dem Stick

In Zeiten zunehmender Bedeutung von erneuerbaren Energien und Umweltschutz wird das immer beliebter. Die kleinen Sticks kommen bequem ins Haus und sind dabei noch günstiger als die Heizstoffe Gas und Öl.

Der Winter 2009/2010 brach in vielen Teilen Deutschlands neue Kälterekorde und trieb damit auch die Heizkosten der Haushalte in die Höhe. Hinzu kamen starke Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten. Das gibt einmal mehr Anlass, um über einen Wechsel zu regenerativen Brennstoffen nachzudenken. Für viele Verbraucher bieten Holzpellets eine gute Alternative. Aufgrund ihrer Dichte haben die kleinen Sticks einen hohen Heizwert von annähernd fünf Kilowattstunden. Damit entspricht der Energiegehalt von zwei Kilo Pellets dem von einem Liter Heizöl. Zudem heizen Verbraucher mit den kleinen Holzstäbchen umweltschonend. Ein mit Pelletheizung ausgestattetes Einfamilienhaus senkt im Gegensatz zur Gasheizung den CO2-Ausstoß um fünf Tonnen pro Jahr. Immer mehr Deutsche erkennen die Vorteile von Holzpellets: Anfang 2009 wurde in der Bundesrepublik bereits die 100 000ste private Pelletheizung installiert. Dabei handelt es sich um einen automatisch beschickten Heizkessel, in den die Pellets über ein elektrisches Austragungssystem, beispielsweise per Förderschnecke, gelangen. Nach dem Verbrennen bleibt ein Ascherest von unter 0,5 Prozent übrig – dieser kann im Hausmüll beziehungsweise Kompost entsorgt oder als Gartendünger genutzt werden. Zur Beheizung einzelner Räume gibt es im Handel Pelletöfen. „Verbraucher sind mit diesem Heizsystem unabhängig von den schwankenden Preisen fossiler Brennstoffe. Darüber hinaus werden Pellets mit nur sieben Prozent versteuert und staatlich gefördert“, informiert ein Sprecher des Deutschen Pelletinstituts.




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