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Tipps für ganz einfachen Umweltschutz

veröffentlicht am 27.03.2010 um 07:57 Uhr

Und wie grün ticken Sie?

Umweltschutz ist eine tägliche Entscheidung. Ohne großen Aufwand können Sie in Ihrem Haushalt die natürlichen Ressourcen schonen – und das ganz einfach!

1. Vermeiden Sie Plastikmüll! Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: Möglichst Frisches auf dem Markt einkaufen und überflüssige Umverpackungen im Supermarkt zurücklassen.

2. Achten Sie beim Getränkekauf auf die richtige Verpackung. Plastikverpackungen sind aus Erdöl und biologisch nicht abbaubar. Getränkekartons dagegen bestehen überwiegend aus erneuerbaren Rohstoffen und sind vollständig recycelbar.

3. Elektrogeräte nicht im Stand-by-Modus laufen lassen – das ist zwar bequem, aber zugleich ein unnötiger Energieverbrauch. Lieber den Ein- und Ausschaltknopf des Geräts benutzen!

4. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass Heizkörper in der Wohnung nicht durch Vorhänge, Gardinen oder Möbelstücke verdeckt werden, da sie die Wärme sonst nicht gleichmäßig abstrahlen können.

5. Beim Wäschewaschen ist dieser Irrtum immer noch weit verbreitet: Je höher die Waschtemperatur, desto sauberer wird die Wäsche. Mit der Temperatur steigt jedoch nur der Stromverbrauch. Denn dank moderner Waschmittel wird auch bei 40 Grad alles porentief rein.

6. So herrlich ein Wannenbad auch ist – beim Duschen wird deutlich weniger Wasser verbraucht. Also lieber einmal weniger abtauchen! Zu häufiges und zu heißes Baden schadet übrigens der Haut.

7. Kaffeemaschinen sollte man nicht zum Warmhalten des Heißgetränks benutzen. Besser: den frisch gekochten Kaffee in eine Thermoskanne füllen.

8. Verwenden Sie Energiesparlampen. Beim Kauf elektrischer Geräte sollten Sie außerdem auf den Stromverbrauch achten.

9. Schließen Sie die elektrische Zahnbürste nur an das Stromnetz an, wenn der Akku wirklich aufgeladen werden muss. Ansonsten sollte sie nur per Akku betrieben werden.

10. Beim Backofen lässt sich durch die Nutzung der Nachwärme Energie sparen: Dauert die Back- oder Bratzeit länger als 40 Minuten, kann der Ofen 10 Minuten früher abgestellt werden.

11. Gewöhnen Sie sich an, mit einem Stoffbeutel oder einem Korb zum Einkaufen zu gehen. Denn Plastiktüten sind eine Belastung für die Umwelt, die keinesfalls sein muss.

12. Elektrogeräte mit Einwegbatterien und ohne Netzteile möglichst wenig verwenden. Das gilt auch für Produkte, die nur eine kurze Lebensdauer haben, zum Beispiel Wegwerfkameras oder musikalische Glückwunschkarten mit Batterien. Empfehlenswert: Solarbetriebene Ladegeräte.

13. Der Kühlschrank darf ruhig vollgepackt sein, denn dann braucht er weniger Energie. Beim Öffnen kann nämlich weniger kalte Luft entweichen. Eindringende warme Luft müsste wieder schnell abgekühlt werden. Also: Immer schnell wieder schließen.

14. Wird die Raumluft durchs Heizen trocken, empfindet man die Zimmertemperatur niedriger – und dreht noch mehr auf. Das kostet Geld und erhöht den klimaschädigenden CO2-Ausstoß. Mit der Anschaffung von Zimmerpflanzen lässt sich die Luftfeuchtigkeit jedoch ganz einfach erhöhen.

15. Beim Kauf von Obst und Gemüse in jedem Fall auf saisonale und regionale Angebote achten. Am besten auf dem Wochenmarkt.




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