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Blitzeinbruch in Lauenau / Täter in Bad Nenndorf steckt Geld in Gefrierbeutel

Unbekannte rauben Spielotheken aus

Lauenau/Bad Nenndorf. Zwei Überfälle auf Spielhallen haben sich zu Wochenbeginn in Lauenau und Bad Nenndorf ereignet. In der Nacht zu Dienstag drangen laut Polizei mindestens drei Täter in die „Spielothek“ im Lauenauer Gewerbegebiet an der A 2 ein. Ein weiterer Überfall hat sich am Montag im Gewerbegebiet Rotrehre in Bad Nenndorf ereignet.

veröffentlicht am 20.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:42 Uhr

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In Lauenau schlugen die Unbekannten die Verglasung der Eingangstür ein und gelangten in die Spielhalle. Dort brachen sie mehrere Spielautomaten auf und entwendeten deren Geldkassetten. Von denen fehlt bislang jede Spur. Nach ersten Feststellungen des geschädigten Betreibers liegt die Schadenshöhe unter 1000 Euro.

Die Polizei traf bereits nach fünf Minuten an der Spielhalle ein. Da unklar war, ob sich die Täter noch in dem Gebäude befinden, wurde es umstellt und anschließend durchsucht – ohne Ergebnis, die Täter waren bereits auf der Flucht. Die Ermittlungen ergaben bisher, dass der Einbruch nur etwa drei Minuten gedauert hatte.

Die gesicherten Spuren werden jetzt von der Polizei ausgewertet. Es sei davon auszugehen, dass die Täter mit einem Fahrzeug flohen. Und die Ermittler nehmen an, dass die Geldkassetten in der Nähe des Tatorts „entsorgt“ wurden.

Völlig anders hat sich das Geschehen in Bad Nenndorf abgespielt: Ein Unbekannter überfiel in der Nacht zum Montag die „Löwenplay“-Spielhalle an der Rotrehre. Es wird in einem Fall schweren Raubes ermittelt.

Gegen 1.15 Uhr am ganz frühen Montagmorgen betrat ein maskierter Mann nach Angaben des Kommissariats Bad Nenndorf die Spielhalle im nördlichen Gewerbegebiet der Kurstadt. Ohne sich um die anwesenden Gäste zu kümmern, begab sich der Täter zum Tresenbereich, wo er eine Schusswaffe auf eine Aufsichtsperson richtete und die Herausgabe von Geld forderte.

Nachdem der Mitarbeiter der Spielhalle Geldscheine und Münzen in einen vom Täter mitgebrachten, durchsichtigen Gefrierbeutel gesteckt hatte, flüchtete der Räuber zu Fuß in unbekannte Richtung. Während des Überfalls habe er nervös gewirkt. Wie viel Geld der Mann erbeutete, wurde aus taktischen Gründen nicht mitgeteilt.

Nach Angaben der Ermittler ist der Gesuchte zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß, 20 bis 30 Jahre alt und schlank. In der Spielhalle trug der Mann einenschwarzen Strickpullover beziehungsweise eine schwarze Strickjacke, dunkelblaue Jeans und dunkle Sportschuhe. Das Gesicht des hochdeutsch sprechenden Täters war von einer Sturmhaube und möglicherweise zusätzlich von einem Schal verdeckt, Augen und Mund waren zu erkennen. Bei seiner Waffe handelte es sich um eine schwarze Pistole.

Für beide Verbrechen gilt: Wer sachdienliche Hinweise zu dem Überfall geben kann, wird gebeten, das Polizeikommissariat Bad Nenndorf unter Telefon (0 57 23) 94 61 0 anzurufen.




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