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Edeka Minden-Hannover: Umsatzentwicklung über Plan und besser als der Gesamtmarkt

Unternehmen ist weiter auf Erfolgskurs

Minden (rd). Die Edeka Minden-Hannover steigerte 2010 die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 274 Millionen Euro auf 6,7 Milliarden Euro. Der Zuwachs um 4,3 Prozent liegt deutlich über der Gesamtmarktentwicklung im deutschen Lebensmittelhandel, der kaum Zuwachs verzeichnete. Die Einzelhandelsmärkte der umsatzstärksten Edeka-Regionalgesellschaft erzielten auf vergleichbarer Verkaufsfläche ein Umsatzplus von 3,9 Prozent.

veröffentlicht am 28.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 03:21 Uhr

„Die Entwicklung im vergangenen Jahr übertrifft unsere Planung und ist im Wesentlichen auf die hervorragende Arbeit unserer Einzelhändler zurückzuführen“ zeigt sich der Sprecher des Vorstandes, Mark Rosenkranz zufrieden mit der Umsatzentwicklung.

Alle drei Unternehmenssparten – Einzelhandel, Großhandel und Produktion – erhöhten ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahr.

Im Großhandel stiegen die Umsätze um 4,3 Prozent auf

5,9 Milliarden Euro.

Der C+C-Mios-Fachgroßhandel erwirtschaftete 2,3 Prozent Umsatzwachstum auf 661 Millionen Euro.

In der Sparte Produktion lag der Umsatz der Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren mit 463 Millionen Euro zwölf Prozent über den Vorjahresumsätzen. Nach einem Brandschaden im Jahr 2008 erlangte das Bückeburger Bauerngut-Stammwerk erst 2010 wieder seine volle Leistungsfähigkeit, sodass die Umsatzentwicklung zum Vorjahr nur bedingt vergleichbar ist.

Die Schäfers-Backwarenbetriebe erwirtschafteten stabile Umsätze in Höhe von 262 Millionen Euro leicht über dem Vorjahresniveau. Das Einzelhandelsgeschäft lag über den Erwartungen.

Maßgeblich für die Entwicklung der Edeka Minden-Hannover ist der Einzelhandel. Mit rund 1.600 Märkten und einer Gesamtverkaufsfläche von 1,7 Millionen Quadratmetern ist Edeka Minden-Hannover Marktführer im Geschäftsgebiet zwischen holländischer und polnischer Grenze.

Getragen wurde die gute Entwicklung im Einzelhandel auch 2010 von den selbstständigen Edeka-Einzelhändlern, die etwa zwei Drittel der Märkte betreiben. Ihr unternehmerisches Engagement und die persönliche Einbindung vor Ort verschafft den Edeka-Märkten Wettbewerbsvorteile: Direkte Kontakte der Edeka-Unternehmer in die Region führen zu einer stärkeren Berücksichtigung von regionaltypischen Lebensmitteln – die Nähe zu den Kunden und den Mitarbeitern fördert die Bindung und die Motivation. 2010 übergab Edeka Minden-Hannover 24 Märkte in die Hände selbstständiger Edeka-Kaufleute, darunter 19 Existenzgründer.

Sämtliche Vertriebsformate der Edeka Minden-Hannover erhöhten ihre Umsätze auf vergleichbarer Verkaufsfläche gegenüber dem Vorjahr und entwickelten sich besser als die Branche. Spitzenreiter im internen Ranking sind die Edeka-Neukauf-Märkte mit einem Umsatzzuwachs von 5,6 Prozent.

Als „besonders erfreulich“ bezeichnet Vorstandssprecher Mark Rosenkranz die positive Umsatzentwicklung der Marktkauf-Häuser. Mit einem Zuwachs von 1 Prozent auf vergleichbarer Verkaufsfläche konnten die großflächigen SB-Warenhäuser den positiven Trend aus dem Vorjahr weiter ausbauen, das gilt auch im Vergleich zum Wettbewerb.




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