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Friedrichshagener Brandschützer blicken auf zwei Großeinsätze und das Jubiläum zurück

Unterstützung der Ortswehr ist unverzichtbar

Friedrichshagen (jak). „Zur Unterstützung unserer Nachbarwehren in Hemeringen und Rumbeck wurden wir bei Großbränden alarmiert“, sagte Ortsbrandmeister Horst Binder und unterstrich damit noch einmal die „Daseinsberechtigung vermeintlich kleiner Ortsfeuerwehren“. Zehn der 18 Aktiven löschten beim Scheunenbrand in Wahrendahl. Ein besonderes Problem war in Rumbeck die „Wasserversorgung über lange Wegstrecken“, als der Schrottplatz von Fred Watermann brannte. Mit sieben Feuerwehrleuten unterstützten die Bergdörfler den Einsatz. „Bei allen Einsätzen gab es zum Glück keine Verletzungen unserer Aktiven zu melden“, führte Binder weiter aus.

veröffentlicht am 12.03.2008 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 16:42 Uhr

Das 80-jährige Bestehen der Friedrichshagener Feuerwehr wurde im Mai gefeiert. „Planung, Vorbereitung und Durchführung hatten einiges abverlangt“, der besondere Dank des Ortsbrandmeisters richtete sich an alle Beteiligten. Jürgen Hilpert, stellvertretender Stadtbrandmeister, überbrachte die Grüße des Stadtkommandos. Im gesamten Stadtgebiet waren im letzten Jahr zehn Entstehungsbrände, neun Kleinbrände, acht Mittelbrände aber drei Großbrände zu verzeichnen sowie 38 Fehlalarme. Jürgen Hilpert ehrte Gerwin Rügge, der bereits 25 Jahre der Feuerwehr angehört. Petra Krafft wurde zur Oberfeuerwehrfrau und Michael Steger zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Die Wehr Friedrichshagen besteht aus 18 Aktiven, 13 Mitgliedern der Altersabteilung und 72 fördernden Mitgliedern. Ausbildung, Dienste und Kommandositzungen ergaben insgesamt 805 Dienststunden.




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