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Branchendienst zeichnet Bad Nenndorfer Bürofachmarkt „Diete-Trenzinger“ aus

Urkunde verspricht Kunden „1a“-Qualität

Bad Nenndorf (rwe). Nie mit einem Nein verkaufen: An den Grundsatz ihres Großvaters halten sich Ansgar und Henry Diete-Trenziger bis heute. Der gleichnamige Bad Nenndorfer Bürofachmarkt hat nach eigenen Angaben 300 000 Artikel im Programm, die binnen 48 Stunden beim Kunden sein können.

veröffentlicht am 23.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:22 Uhr

Die 1927 in Hannover gegründete Diete-Trenzinger GmbH, die Ende der achtziger Jahre nach Bad Nenndorf zog, ist wegen „außergewöhnlicher Serviceleistungen, Beratungskompetenz und Kundenfreundlichkeit“ zum zweiten Mal mit dem Siegel „1a-Fachhändler“ ausgezeichnet worden. Verliehen hat es der Düsseldorfer Brancheninformationsdienst „markt intern“, der diesen Titel nur an Fachhändler und Fachhandwerker mit einem hohen Leistungsstandard und Kompetenz vor Ort vergibt.

„Die Anforderungen an die Bewerber sind gestiegen“, sagt Henry Diete-Trenzinger. „Etliche Stunden“ habe der Betrieb investiert, um sich nach 2007 wieder eine Urkunde an die Wand hängen zu können. Das Unternehmen belegte mit einer Unterschriftensammlung die Zufriedenheit der Kunden, Geschäftsleitung und Mitarbeiter mussten einen 1a-Verhaltenskodex unterschreiben, außergewöhnliche Service- und Dienstleistungsangebote waren vorzuweisen, und das Haus gibt seinen Kunden ein individuelles 1a-Leistungsversprechen, das diese in dem kleinen Schreibwarenladen in der Rotrehre einsehen können.

Mit Büroklammern, Heftzwecken und Füllfederhaltern allein ist heute aber kein Geld mehr zu verdienen. „Wir sind ein Systemhaus“, sagt Diete-Trenzinger, die Gesellschaft installiere auch ganze Computer-Netzwerke. Schon vor zehn Jahren ging die GmbH, die 25 Mitarbeiter zählt und vier Filialen in Hannover, Bad Salzuflen und Potsdam unterhält, mit einem online-shop ins Internet und gründete 2004 mit anderen Mittelständlern die Einkaufsgemeinschaft „Büro-Profi-Handel“, die mittlerweile 120 Mitglieder zählt. Nur so sei es möglich, wettbewerbstaugliche Preise bieten zu können, so der Geschäftsführer.

Der Wandel in der Branche ist gewaltig. Wer früher eine Schreibmaschine für 6000 Mark verkaufte, hatte sein Monatsgehalt verdient, blieb doch die Hälfte im Haus. Diete-Trenzinger: „Die Margen sind heute andere.“ Noch vor zehn Jahren gingen tausende Farbbänder raus, heute seien es vielleicht 100. Dennoch hält das Unternehmen, das keine Angaben zum Umsatz macht, am Vollsortiment fest, um im Gegensatz zu den Ketten jeden Kundenwunsch erfüllen zu können. Gemäß dem Motto: Nie mit einem Nein verkaufen.




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