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Reparatur statt neuer Fangzaun in Algesdorf / Gedenkstein für 1150-Jahr-Feier

Vereine kommen gut weg

Rodenberg. Die Stadt Rodenberg ist ihren Vereinen bei den Haushaltsberatungen recht weit entgegengekommen. Alle Wünsche erfüllten die Politiker allerdings nicht.

veröffentlicht am 15.02.2016 um 16:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:34 Uhr

Der TSV Algesdorf bekommt ein Drittel der Kosten für neue Tore, aber kein Geld für einen neuen Ballfangzaun. Der Verein hatte dafür 11 500 Euro beantragt. Der Fachausschuss befürwortete jedoch eine Reparatur der Fangzäune. Dazu sollte nach dem Dafürhalten Erhard Steeges (CDU) aber nicht zwingend erneut Maschendrahtzaun verwendet werden, weil dieser sich schnell verforme. „Mit geeignetem Material“ soll der Bauhof die Reparatur umsetzen und dabei auch gleich die Standfestigkeit der Pfeiler überprüfen. „Wenn der TSV da Werbung aufhängen will, soll er sich selbst darum kümmern“, sagte Steege. Für den Kauf der zwei Tore erhält der Verein 400 Euro.

Um in der kleinen Turnhalle bei der Grundschule wieder Sport treiben zu können, werden der SG Rodenberg sechs Sprungkästen und vier Turnbänke gesponsert. Die Kosten betragen gut 4000 Euro. Der Algesdorfer Runde sprach der Ausschuss 2000 Euro zur Unterstützung der Feier anlässlich 1150 Jahren Algesdorf im September zu.

Steege schlug zudem vor, dass die Stadt sich in die Gestaltung eines Platzes für einen Stein samt Plakette zwecks späterer Erinnerung an das Jubiläumsjahr einschaltet. Dies könne der Bauausschuss behandeln. Der Stein mit der Plakette soll an der Zinne platziert werden, dieses Areal gehört der Stadt.

Steege bat außerdem darum, dass alle Vereine der Fairness halber darauf hingewiesen werden, wann und wofür sie Zuschussanträge an die Verwaltung richten können. „Die SGR bekommt kostenlos einen Rasenmäher gestellt, der TSV Algesdorf kauft sich für 5000 Euro selbst einen“, sagte Steege. Dies resultiere aus Unwissen. Amtsleiter Günther Wehrhahn erinnerte allerdings daran, dass genau solche Schreiben vor drei Jahren verschickt worden sind. Dennoch könne die Verwaltung dies auch noch einmal veranlassen.

Die inhaltliche Debatte zu den Vereinswünschen wurde im Ausschuss für Sport, Kultur und Heimatpflege geführt. Den Haushalt verabschiedete anschließend der Rat der Deisterstadt.gus




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