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Vereine sollen durch Kooperation Vereinssterben verhindern

Engern. Rintelner Vereine sollen künftig stärker kooperieren, um gegen das allgemeine Vereinssterben anzugehen - das war die Essenz der Informationsveranstaltung in der Mehrzweckhalle Engern gestern Abend. Laut Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz soll die Zusammenarbeit "auf freiwilliger Basis geschehen", von den Kommunalpolitikern seien "harte Entscheidungen" in der Sache "nicht zu erwarten".

veröffentlicht am 18.01.2011 um 16:23 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:18 Uhr

Engern. Rintelner Vereine sollen künftig stärker kooperieren, um gegen das allgemeine Vereinssterben anzugehen - das war die Essenz der Informationsveranstaltung in der Mehrzweckhalle Engern gestern Abend. Laut Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz soll die Zusammenarbeit "auf freiwilliger Basis geschehen", von den Kommunalpolitikern seien "harte Entscheidungen" in der Sache "nicht zu erwarten".

Das soll heißen: Die Vereine müssen selbst entscheiden, wie sie zum Beispiel Hallen oder Bäder gemeinsam nutzen wollen oder welche Sparten sie zugunsten eines anderen Vereins aufgeben oder verkleinern wollen.

Mitte Februar will Buchholz ein zweites Gespräch mit den Vorsitzenden der kleineren Rintelner Vereine führen, die Sache soll dann im Verwaltungsausschuss diskutiert werden. Freiwillig erklärte sich allein die Vereinigte Turnschaft Rinteln (VTR) dazu bereit, bei diesen Kooperationsgesprächen mitzumachen. Die VTR wurde allerdings von Buchholz allerdings ausgeschlossen, da die VTR schon "vorbildlich aufgestellt" sei.

Den Prozess soll ein außenstehender Mediator begleiten, dessen Kosten die Stadt Rinteln übernehmen wird, eventuell auch der Landessportbund. In ganz Niedersachsen ist Rinteln eine der ersten Städte, in denen die Stadt gegen das Vereinssterben die Initiative ergreift.




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