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Verein der Briefmarkenfreunde Rodenberg und Umgebung hat keinen Nachfolger für ihr Periodikum

„Vereinsrundschau“: Schluss nach 38 Jahren frustriert

Rodenberg (bab). Nach 38 Jahren hat die „Vereinsrundschau“ der Briefmarkenfreunde Rodenberg und Umgebung das Erscheinen eingestellt. Der Vorsitzende Thorsten Krause bedauert diesen Schritt, kündigt aber an, dass der Verein als Ersatz ein Rundschreiben verschicken will. Das soll Termine und Neuigkeiten beinhalten.

veröffentlicht am 19.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 02:41 Uhr

143 Ausgaben haben die Briefmarkenfreunde in fast vier Jahrzehnten herausgegeben. Jetzt mangelt es an einem Nachfolger für Hans-Joachim Schulz, der das Blatt seit rund 14 Jahren betreut hat. Aber es mangelt momentan auch an Anzeigen, wie Krause erklärt.

„Es ist frustrierend für mich und für uns“, bedauert der Vorsitzende, dass sich kein Nachfolger für Schulz gefunden habe. Dieser hatte seit Längerem angekündigt, die Vereinsrundschau in andere Hände legen zu wollen. Aber bisher traut sich niemand an diese Aufgabe heran. Eine Ausgabe mit einer Auflage zwischen 240 und 300 Exemplaren pro Quartal ist unter Schulz’ Betreuung der Vereinszeitschrift erschienen. Darin waren nicht nur Termine, Geburtstagsgrüße und Vereinsinterna enthalten, sondern auch diverse Informatives rund um die Philatelie.

Krause, der erst im vergangenen Jahr den Vereinsvorsitz von Hans Janietz übernommen hatte, muss feststellen, dass unter den Briefmarkenfreunden niemand ist, der dies auf sich nehmen will. „Die Leute kommen alle zu unseren Vereinsabenden und es ist auch eine gute Stimmung, aber keine Bereitschaft etwas zu übernehmen“, stellt er fest. Er selbst sei gerne bereit, sich für Aufgaben zu engagieren. Als berufstätiger Neuling im Vereinsvorstand glaubt Krause aber, es gebe Mitglieder die mehr Zeit und vor allem Fachkenntnisse hätten, die Rundschau zu konzipieren. „Ich bin auf die Erfahrungen angewiesen“, gibt er zu.

Der neue Vorsitzende würde die Vereinsrundschau gerne wieder auf die Beine stellen. Aber auch die Anzeigen seien in letzter Zeit weniger geworden. Schulz bestätigt das. Mit der Werbung hat der Verein den Druck finanziert. Zur Not müsse die Rundschau in abgespeckter Form neu aufgelegt werden, sagt Krause.




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