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Zehn Jahre PAVK-Sport bei der BSG Bückeburg

Verengte Blutgefäße verursachen Beschwerden

BÜCKEBURG. Seit mittlerweile zehn Jahren gibt es bei der Behinderten-Sportgemeinschaft Bückeburg ein spezielles Sportangebot für Menschen, die unter einer „Peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK)“ leiden. Eine Erkrankung, bei der die in den Beinen verlaufenden Schlagadern durch Ablagerungen in den Gefäßen verengt sind, was zu einer Durchblutungsstörung und bei körperlicher Beanspruchung zu starken Muskelschmerzen führt. Vorübergehende Linderung bringt es – so der BSG-Vorsitzende Friedhelm Lahmann – in solchen Momenten, wenn die betroffenen Personen für ein paar Minuten stehen bleiben.

veröffentlicht am 03.06.2016 um 14:28 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:22 Uhr

Ein Verhalten, deretwegen diese Gefäßerkrankung umgangssprachlich auch als „Schaufensterkrankheit“ bezeichnet wird, da die PAVK-Erkrankten diese ihnen unangenehme Situationen in der Öffentlichkeit mitunter dergestalt überspielen, dass sie so tun, als würden sie sich die Auslangen in den Schaufenstern der Geschäfte anschauen.

Um für eine längere Zeit beschwerdefrei zu werden empfehle es sich, regelmäßig auf dieses Krankheitsbild hin zugeschnittene Gymnastikübungen und Gehtrainings zu absolvieren, ergänzt Regina Tebbe, die zusammen mit Christine Bluhm-Bosien die beiden - insgesamt rund zwei Dutzend Mitglieder zählenden – PAVK-Gruppen der Behinderten-Sportgemeinschaft Bückeburg leitet. Denn dies führe mit der Zeit dazu, dass sich in den Beinen zusätzliche Blutgefäße bilden, die die verengten Schlagadern entlasten kön

Trainiert wird übrigens immer montags und mittwochs von 14 bis 15 Uhr in und an dem in der Schwenstraße 9 gelegenen Sportheim der BSG. wk




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