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Verfahren gegen Neonazis eingestellt

Bückeburg. Wenn Rechte und Linke zusammentreffen, sind Wortgefechte programmiert, häufig auch körperliche Auseinandersetzungen. Und dann kann es gefährlich werden.

veröffentlicht am 20.02.2013 um 15:53 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:41 Uhr

Bückeburg. Wenn Rechte und Linke zusammentreffen, sind Wortgefechte programmiert, häufig auch körperliche Auseinandersetzungen. Und dann kann es gefährlich werden. Ein Fall aus Bückeburg, der kürzlich das Amtsgericht beschäftigt hat, gehört wohl eher in die Kategorie „Rangelei“. Im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft hat Jugendrichter Dr. Dirk von Behren das Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ohne weitere Auflagen eingestellt. Begründung: geringe Schuld. Aus Sicht der Justiz bleiben zu viele Widersprüche. Auf der Anklagebank saßen zwei Männer aus Bückeburg und Obernkirchen, 19 und 22 Jahre alt. Beide werden der rechten Szene zugerechnet. Nur am Rande: Nach Beendigung seiner Lehre muss der Obernkirchener im August eine Haftstrafe von 20 Monaten antreten, aber das hat mit der jüngsten Sache nichts zu tun. Die Gerichtsverhandlung drehte sich um eine Tat, zu der es am späten Nachmittag des 5. Januar 2012 um 17.15 Uhr gekommen ist. Im Foyer einer Bank an der Bahnhofstraße traf ein Bückeburger (22), der als Linker bekannt ist, auf fünf Männer. Aus dieser Gruppe heraus soll der 22-Jährige von einem der jetzt Angeklagten kurz am Hals gewürgt worden sein, vom anderen mit voller Wucht einen Tritt gegen den Oberschenkel bekommen haben.




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