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Vergewaltigung in der Jägerkaserne: Verdächtiger auf freiem Fuß

Bückeburg. Die Hoffnungen auf einen schnellen Ermittlungserfolg im Fall der Vergewaltigung einer jungen Soldatin in der Jägerkaserne haben sich zerschlagen.

veröffentlicht am 16.08.2012 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 21:41 Uhr

Nach der Vernehmung musste am Mittwochabend ein ins Visier der Fahnder geratener Mann, ein Zivilangestellter, wieder auf freien Fuß gesetzt werden, weil sich nichts Belastbares ergeben hatte. Entsprechende Informationen unserer Zeitung bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg, Klaus-Jochen Schmidt: „Wir hätten uns einen schnellen Erfolg gewünscht.“ Die Ermittler arbeiten mit Hochdruck weiter an der Aufklärung des Falls, der für bundesweites Aufsehen sorgt. Es wurde eine Ermittlungsgruppe aus fünf Polizeibeamten der Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg gebildet, die umgehend ihre Arbeit aufnahm. Außerdem wurden mehrere Staatsanwälte abgestellt, wie die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung ausführte. Die ansonsten in fünf dürren Zeilen nur bestätigte, dass nach dem derzeitigen Ermittlungsstand eine Bundeswehrangehörige Opfer einer Sexualstraftat in der Jägerkaserne geworden ist: „Aus ermittlungstaktischen Gründen können zurzeit keine weiteren Auskünfte erteilt werden.“




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