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Vergewaltigung war keine „Zufallstat“

Bückeburg (rc). Nach der Vergewaltigung auf dem Gelände der Jägerkaserne konnte der Kreis der Tatverdächtigen eingegrenzt werden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Bückeburg in einer Pressemitteilung mit. „Eine Vielzahl“ von Bundeswehr-Angehörigen konnte durch die umfangreichen Ermittlungen am vergangenen Freitag auf dem Kasernengelände als mögliche Tatverdächtige ausgeschlossen werden. Wie groß der potenzielle Täterkreis noch ist, wollte der für diesen Fall zuständige Pressesprecher André Lüth auf Nachfrage aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. In der Kaserne sind circa 300 Soldaten stationiert, an der gesamten Heeresfliegerwaffenschule 1600.

veröffentlicht am 22.08.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 21:21 Uhr

Die weiteren Ermittlungen könnten nun noch zielgerichteter geführt werden, nachdem die Ergebnisse der durchgeführten Maßnahmen und der weiter parallel geführten Ermittlungen vorliegen. Nach dem derzeitigen Sachstand sei eine „Zufallstat fern liegend“. Das Landeskriminalamt Niedersachsen analysiert zurzeit mit besonderer Priorität das umfangreiche Spurenmaterial, das am Tatort sichergestellt werden konnte. Die Auswertungen mit dem Ziel, unter anderem DNA des Täters festzustellen, seien noch nicht abgeschlossen. Wann sie vorliegen, ist noch offen. Ein konkreter Anfangsverdacht gegen einen Beschuldigten besteht momentan nicht.

Die Unteroffizierin war am 12. August im Block A der Jägerkaserne vergewaltigt worden. Anschließend fesselte und knebelte der Täter die Frau und sperrte sie in einen Spind.




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