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„Der Schrei an der Nabelschnur“: Eine ungewollte Schwangerschaft und ihre Konsequenzen

Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart

Bergkirchen. Facettenreich, grausam, spannend und direkt – mit diesen Worten beschreibt Sabine Andres aus Bergkirchen ihren Roman „Der Schrei an der Nabelschnur“. Es handelt sich keineswegs nur um ein Buch für werdende Mütter, auch wenn der Titel das durchaus erahnen lassen könnte. Mit diesem Buch hat Sabine Andres eine einfühlsame und doch fesselnde Geschichte zu Papier gebracht, die in ihrer Gedankenwelt schon seit Langem einen Platz besaß.

veröffentlicht am 18.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:42 Uhr

Eine ungewollte Schwangerschaft bringt die Protagonistin des Buches aus dem inneren Gleichgewicht. Das ungeborene Kind bringt ein lang gehütetes Geheimnis ans Tageslicht, welches die Mutter umgibt und von dem sie selbst aber nichts weiß. Doch die Erkenntnis, die das Geheimnis birgt, nähert sich in unaufhaltsamen Schritten. Eine Odyssee auf der Suche nach dem eigenen Ich beginnt.

„Was diese Geschichte meines Erachtens besonders lebendig macht, ist die Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart“, erläuterte Sabine Andres in einem Gespräch mit den Schaumburger Nachrichten. Auch spielen die innerlichen Selbstgespräche der Hauptfigur eine prägnante Rolle im Buch. Würde Andres das Buch einem Genre zuordnen, wäre das Buch in der Abteilung der Psycho-Thriller zu finden.

Eine grundfeste Idee zu diesem Buch gab es nach Worten der Autorin nicht. „An diesem Geheimnis, dass im Buch thematisiert wird, arbeitete ich in Gedanken schon länger – und es reifte kontinuierlich aus, je mehr Menschen ich traf, die zu dieser Geschichte passten“, erklärte Sabine Andres. Sie habe sich eines Tages „einfach hingesetzt und angefangen zu schreiben“. Dieser Schreibprozess nahm acht Monate in Anspruch. Auch die Suche nach einem geeigneten Verlag gestaltete sich wenig kompliziert. „Der Schrei an der Nabelschnur“ ist im vergangenen Dezember als Taschenbuchversion über den „Public Book Media Verlag“ im Handel erschienen. Sollte der Vertrieb zur Zufriedenheit des Frankfurter Verlages erfolgen, wird auch ihr Manuskript „Der kleine Kämpfer“ veröffentlicht, an dem Andres vor „Der Schrei an der Nabelschnur“ arbeitete.

Für die Zukunft wünscht sich die Autorin mit Wurzeln in der Region Hannover, ihre Bücher im Zuge von Lesungen der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung hat Sabine Andres mit der Veröffentlichung ihres Romans bereits vollbracht.mak




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