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Polizei beschäftigt kniffeliger Fall – 80-Jähriger will Haus an Bekannten überschreiben

Versucht, ein Haus zu ergaunern?

BÜCKEBURG. Hat ein 62-Jähriger versucht, einen 80-jährigen Bückeburger, der vermutlich an einer Demenz leidet, übers Ohr zu hauen und dessen Haus zu ergaunern? Oder geht doch alles mit rechten Dingen zu, ist der 80-Jährige doch noch geschäftstüchtig? Vor dieser Frage steht zurzeit die Polizei Bückeburg. Was genau los war, lesen Sie morgen in Ihrer SZ/LZ oder hier:

veröffentlicht am 12.10.2018 um 15:24 Uhr
aktualisiert am 12.10.2018 um 18:20 Uhr

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Autor

Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Die Polizei hatte bereits am vergangenen Montag den Anruf einer Dame erhalten, die wiederum einen Anruf eines Bückeburger Geldinstituts erhalten hatte. Darin schilderte die Dame, dass ihr Onkel in Begleitung eines 62-Jährigen bei der Bank vorstellig geworden sei, um ihm sein Haus zu überschreiben. Diesen Vorgang bestätigte die Polizei auf Anfrage unserer Zeitung. Die Bank habe „arge Bauchschmerzen“ bei diesem unüblichen Prozedere gehabt und daher die Angehörige informiert.

Die eingeschalteten Beamten fuhren hin und gewannen nach Angaben von Polizeisprecher Matthias Auer den Eindruck, dass der 80-Jährige nicht mehr voll geschäftsfähig sein könnte. Hinweise, die den Anfangsverdacht eines vorsätzlichen Betrugs untermauern könnten, ergaben sich für die Beamten nicht. Letztendlich sei es die freie Entscheidung eines jeden Bürgers, was er mit seinem Eigentum macht, erklärte der Polizeisprecher. Allerdings sei es unüblich, eine Überschreibung über eine Bank durchzuführen. Normalerweise müssten dafür die Dienste eins Notars in Anspruch genommen werden. Der gesamte Vorgang soll nun familienintern aufgeklärt und geregelt werden.




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