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Vertagt: Der Fürst muss weiter zittern

Bückeburg/Bielefeld (rc). Vor dem Amtsgericht Bielefeld sollte gestern entschieden werden, ob gegen Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe wegen zu schnellen Fahrens möglicherweise eine Geldbuße von 300 Euro, ein Monat Fahrverbot und drei Punkte in Flensburg verhängt werden. Zu einer Entscheidung kam es allerdings nicht, da der Prozesstermin kurzfristig auf den 22. November verlegt worden ist, wie eine Gerichtssprecherin auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte. Wie berichtet soll der Fürst im November 2009 an der Radarfalle am berühmt-berüchtigten Bielefelder Berg mit 131 Sachen geblitzt worden sein, erlaubt sind 100 Stundenkilometer. Bei einem ersten Termin Mitte Oktober hatte der Adelige gesagt, dass er nicht am Steuern gesessen habe, sondern ein Verwandter des Fürsten (wir berichteten). Außerdem hatte seine Verteidigerin das Verfahren gerügt. Das Bild aus dem Starenkasten sei zu undeutlich und das Messverfahren nicht korrekt.

veröffentlicht am 09.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 15:41 Uhr




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