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Salzhemmendorf-Prozess wird fortgesetzt

Verteidiger hält Brandanschlag nicht für versuchten Mord

Hannover (dpa/lni) - Mit einem Beweisantrag der Verteidigung ist der Prozess um den Brandanschlag von Salzhemmendorf vor dem Landgericht Hannover fortgesetzt worden. Sein Mandant habe keine Tötungsabsicht gehabt, sagte Roman von Alvensleben, der Rechtsanwalt des 31 Jahre alten Angeklagten, am Freitag. Deshalb sei eine Verurteilung wegen versuchter Körperverletzung mit Todesfolge in Betracht zu ziehen. Der 31-Jährige muss sich gemeinsam mit einem 25 Jahre alten Kumpel sowie einer 24-jährigen Bekannten wegen gemeinschaftlich versuchten Mordes verantworten. Das Trio soll Ende August einen Molotowcocktail in das überwiegend von Flüchtlingen bewohnte Haus im Kreis Hameln geworfen haben. Nur durch einen glücklichen Zufall wurde dabei niemand verletzt.

veröffentlicht am 26.02.2016 um 13:52 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:14 Uhr




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