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Ministerpräsident hatte Brandanschlag in Salzhemmendorf als versuchten Mord bezeichnet

Verteidiger will Weil als Zeugen hören

Hannover. Im Prozess um den Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Salzhemmendorf hat die Verteidigung beantragt, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) als Zeugen zu hören. Der Regierungschef habe beim Besuch des Tatorts den Anschlag als „versuchten Mord“ bezeichnet und damit auf die rechtliche Bewertung eingewirkt, sagte Roman von Alvensleben, der den 31 Jahre alten Angeklagten vertritt. Der Rechtsanwalt regte an, eine Verurteilung wegen versuchter Körperverletzung mit Todesfolge in Betracht zu ziehen. Der 31-Jährige muss sich gemeinsam mit seinem 25 Jahre alten Kumpel sowie einer 24-jährigen Bekannten vor dem Landgericht Hannover wegen gemeinschaftlich versuchten Mordes verantworten. Das Trio soll Ende August einen Molotowcocktail in das überwiegend von Asylbewerbern bewohnte Haus im Weserbergland geworfen haben. Nur durch einen glücklichen Zufall wurde dabei niemand verletzt.

veröffentlicht am 27.02.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:22 Uhr

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