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Jugendfeuerwehr Möllenbeck gewinnt erneut den Bezirks-Wettbewerb / 57 Gruppen am Start

"Vertretet uns gut beim Landesentscheid!"

Landkreis/Bad Nenndorf (ede). Jubel bei der Jugendfeuerwehr Möllenbeck: Nach dem Sieg bei der Kreismeisterschaft haben die Jungen und Mädchen aus dem Klosterdorf auch den Bezirks-Wettbewerb der Jugendfeuerwehren für sich entschieden. Der Titelverteidiger vom letzten Wettbewerb im Jahr 2005 gewann am Sonntagnachmittag auf dem Sportgelände in Bad Nenndorf mit knappem Vorsprung vor den Jugendfeuerwehren Nöpke und Grasdorf.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 07:00 Uhr

Beim A-Teil sind unter anderem Knoten gefordert. Die Rodenberger

Strahlende Gesichter gab es auch bei den Gruppen Rodenberg 3, Möllenbeck 2, Hattendorf und Rodenberg 1, die alle den Sprung unter die ersten 14 schafften und sich damit automatisch die Qualifikation für den Landesjugendfeuerwehrwettbewerb sicherten. Vor allem die Rodenberger, die vor zwei Jahren bis zum Bundeswettbewerb kamen und dort den neunten Platz belegten, waren aus dem Häuschen: "Das ist absolut super, fantastisch", freute sich Jugendwart Marcus Schmid mit dem Feuerwehrnachwuchs aus der Deisterstadt. An dem von der Kreisjugendfeuerwehr Schaumburg ausgerichteten Bezirksentscheid hatten 57 Gruppen aus den Landkreisen Nienburg, Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden, Hildesheim und der Region teilgenommen. Da war das Geschrei bei den Möllenbeckern groß, als Wettbewerbsleiter Andreas Schlicht den Bezirksmeister von 2005 erneut als Gewinner bekannt gab und den Jugendlichen den Pokal sowie Medaillen für die ganze Gruppe überreichte. Doch auch die Jugendfeuerwehren aus Rodenberg, und Hattendorf hatten allen Grund zur Freude. "Wir wollten weiterkommen, das haben wir geschafft", konstatierte Roland Kramer, Ortsbrandmeister der Rodenberger sichtlich zufrieden. Tatsächlich hatten die Schaumburger mit der einen oder anderen Platzierung auch gerechnet. "Wir sind gut ausgebildet und wir haben durchaus eine Chance", war Daniel Jakschik, Fachbereichsleiter für Öffentlichkeitsarbeit, im Verlauf des Wettbewerbs zu entlocken. Doch sicher sein konnte sich niemand. Klappte im Training alles, konnte einen schnell die Nervosität wichtige Punkte kosten. "Die sind natürlich aufgeregt, die wissen ja, um was es geht", verdeutlichte Marcus Schmid. Vor allem der A-Teil, in dem die Jugendlichen eine Löschübung demonstrieren mussten, war fehlerträchtig. Punkte gutmachen konnte der Feuerwehrnachwuchs dagegen im B-Teil, bei dem ein mit Hindernissen und Aufgaben versehener 400-Meter-Lauf absolviert werden musste. Am Ende zeigten alle Teilnehmer eine gute Leistung. "Das ist ein sehr hohes Niveau", stellte Andreas Schlicht fest. Nicht eine Jugendfeuerwehr kam in der Gesamtwertung unter 1300 Punkte, was unter den Zuschauern und den Jugendlichen ein Raunen auslöste, als der Wettbewerbsleiter diese Zahl bekannt gab. Heinrich Eggers, Landesjugendfeuerwehrwart bescheinigte dem Nachwuchs zudem, "fair gekämpft" zu haben. Regierungsbrandmeister Reinhard Meyer sprach davon, dass es zwar nur einen Sieger gibt, dass aber alle gewonnen haben. "Vertretet uns gut in Osterode", gab er den für den Landesentscheid qualifizierten Jugendfeuerwehren mit auf den Weg. Bernd Reese sprach die Hoffnung aus, dass der Nachwuchs eines Tages auch im Kreis der Aktiven wiederzufinden ist. "Bleibt der Feuerwehr verbunden", lautete das Plädoyer des Samtgemeindebürgermeisters an die Jungen und Mädchen. Fakten

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